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The Great Plains Laboratory

Hefeübersiedlungen

Das Hefeproblem & Bakterielle Stoffwechselprodukte: Info

Von Dr. William Shaw, Gründer des The Great Plains Laboratory.(1. von 2 Seiten)

Einführung

Meine Entdeckung über die Rolle von abnormalen organischen Säuren in menschlichen Krankheiten, die von Mikroorgansimen im Darm stammen, kam, wie es bei vielen Entdeckungen ist, durch einen Zufall. In den 60er Jahren wurden große Fortschritte erzielt durch die Entdeckung der biochemischen Abweichungen, die eine Anzahl von "genetischen Stoffwechselkrankheiten" verursachen und die von der Technologie, die Chromatographie-Massenspekrometrie genannt ist, bemerkt wurden. Zu diesen Krankheiten gehören Phenylketonurie (PKU), Tyrosinämie, die Ahornsirupharn-Krankheit und viele andere.

Es scheint möglich, dass diese neue Untersuchungsmethode, Organische-Säuren-Tests genannt, oder ein Stoffwechselprofil zur Aufdeckung vieler Krankheiten angewendet werden können. Jedoch auch dreißige Jahre später wurden wenige Fortschritte bei der Lösung des Geheimnisse vverschiedener Krankheiten, u.a. Autismus, Fibromyalgie, Schizophrenie und Alzheimersche-Krankheit, erzielt.

Es gibt eine lange Liste von Erkrankungen, bei denen eine große Zahl von Patienten eine erhöhte Menge an mikrobiellen Stoffwechselprodukte im Urin ausscheiden, die bei einem Organische-Säuren-Test aufgedeckt wurden: 

  • Autismus
  • Aufmerksamkeitsdefizit-Störung (ADD)
  • Rett-Syndrom
  • Colitis ulcerosa
  • Anfälle
  • Depression
  • Kindes-Psychose
  • Fibromyalgie
  • Chronisches Erschöpfungssyndrom
  • Tiefgreifende Entwicklungsstörungen (PDD)
  • Colitis
  • Schizophrenie
  • Migräne
  • Alzheimersche Krankheit
  • SLE
  • Zwanghafte Verhaltensstörung (OCD "obsessive compulsive disorder")
  • Tourette-Syndrom
  • Entzündeter Darm
  • Down-Syndrom
  • Morbus Crohn

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Die microbische Umgebung des GI-Traktes

Die Zahl von Mikroorganismen im GI-Trakt nähert sich der Gesamtzahl von Zellen im Körper. Zirka 500 Gattungen von Bakterien sind vorhanden, wobei 30-40 Gattungen überwiegen, mehrere Arten von Hefen und Pilzen inbegriffen.

Die größte Zahl sind Anaeroben oder fakultative Anaeroben. Es ist bekannt, dass Hefe/Pilz und Clostridia-Arten bei der Einnahme von Antibiotikum auftreten. Außerdem zeigen aktuelle Studien, dass bestimmte Candida-Arten bei der Zusetzung von Antibiotikum zum Nährboden merklich stimuliert werden.

Bücher wie The Yeast Connection und Yeast Syndrome geben die Erkentnisse über die Wirkung von candida auf die Gesundeit bekannt, aber sie werden im Allgemeinen von einem großen Prozentteil von Mediziniern ignoriert.

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Dateien über Gastrointestinal-Bakterien

  • Es gibt mehr als 500 verschiedene Arten existieren
  • 30-40 unterschiedliche Arten überwiegen
  • Es gibt zirka 1-10 X 1013 oder 10-100 Billiarden Bakterien-Zellen im Darm
  • Im Vergleich zu den 100 Trillionen Zellen im menschlichen Körper
  • Anaerobe Bakterien überwiegen
  • 90% von allen Arten sind möglicherweise noch nicht identifiziert worden
  • Bakterien befinden sich in zirka 50% der Kotsubstanz
  • Es gibt zirka eine Million mehr Bakterien im Darm als im Magen

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Die Aufdeckung mikrobischen Übersiedlungen im Darm (Dysbiose im Darmflora)

Ich habe mich zuerst in der Anwendung von Gas-Chromatographie/Massenspectrometrie (GC/MS) bei der Untersuchung von abnormalen Stoffwechselprodukt, als ich beim "Center for Disease Control" (CDC- Gesundheitsamt) arbeitet. Beim CDC wurde GC/MS benutzt, um reine Kulturen isolierte Gattungen zu identifizieren. Ich wunderte mich warum man nicht menschliche Flussigkeiten selber für Stoffwechselprodukte von Mikroben untersuchen konnte.

Spater als ich bei dem "Children’s Mercy Hospital", dem pädiatrischen Krankenhaus der University of Missouri (Teil der medizinischen Hochschule in Kansas City) arbeitet, interessierte ich mich für die Rolle abnormalen Stoffwechselprodukten im Urin, die bei GC/MS untersucht werden können. Ich habe damals zwei Brüdern mit Autismus und gelegentlichen schlimme Muskelschwächen untersucht.

Da einige genetische Stoffwechselstörungen mit Muskelschwäche assoziiert werden, suchte ich eigentlich nach Stoffwechselprodukte, die charakteristisch für genetische Krankheiten sind, was alle negativ vorkammen. Stattdessen, merkte ich, dass einige ungewöhnliche Verbindungen ständig in den Urinproben erhöht auftraten. Keine davon waren ausreichend in der medizinischen Literatur beschrieben worden. Kollegen im Bereich von Stoffwechselkrankheiten behaupteten, dass diese von der Darmflora (Mikroorganismen) stammten und deswegen unwichtig waren. Da einige von den Verbindungen Analogen (veränderte Formen) von normalen Krebs-Zyklus produkten waren, dachte ich, dass diese Verbindungen doch bedeutend sein können, vielleicht als Anti-Stoffwechselprodukten.

Innerhalb dieses Zeitraums untersuchte ich die Nährboden von einer Vielzahl von Hefen- und Bakterienstammen des menschlichen Darmtrakts, um herauszufinden welche Verbindungen möglicherweise von Darmhefen und -Bakterien abstammten.

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Hefestoffwechselprodukte im Urin von Kindern mit Autismus

Die Verbindung im Urin von Kindern mit Autismus, die zu der Entdeckung von Hefe als Ursache für mehrere Krankheiten, war Weinsäure.

Die Brüder mit Autismus und schwerer Muskelschwäche hatten extrem erhöhte Werte von Weinsäure im Urin. Ein anderes Kind mit Autismus hatte einen Weinsäure-Wert, der 600 Mal höher war als der bei normalen Kindern.

Die einzige Ursache für das Auftreten von Weinsäure ist Hefe. Diese Verbindung bildet eine Matsche in Weingärung und muss entfernt werden. Weinsäure ist Zucker, das von Hefe (Saccharomyces cerevisiae) zu Alkohol und anderen Hefeprodukten fermentiert wird. Der menschlichen Körper produziert diese Verbindung nicht.

Als ich die Krankheitsbilder einiger anderer Kinder mit Autismus untersuchte, merkte ich, dass Sie ähnliche Abnormalitäten hatten und zog sofort eine mögliche kausale Zusammenhang in Erwägung. Der nächste Schritt schien offensichtlich. Wenn diese Verbindungen von Hefen ableiteten und einige von den autistischen Symptomen verursachten, dann sollte die Einnahme von Antipilzmitteln, die Hefen abtöteten, einige Symptomen reduzieren. Leider bekamen die zwei Brüdern erst fast ein Jahr später Antipilz-Therapie.

Gleichzeitig, wurde ein zweijähriger Junge in der Neurologie-Abteilung des Kinderkrankenhauses, wo ich arbeitete,auf Autismus untersucht, gerade nachdem ich den organischen Säuren Test auf seinem Urin durchgeführt hatte. Das Kind hatte sich normal entwickelt, bis es 18 Monate alt war, und hatte einen Wortschatz von zirka 200 Wörten.

Es wurde mehrer Male wegen Ohrenentzündungen mit Antibiotika behandelt und bekam Mundsoor (eine Candida-Entzündung des Mundes und der Zunge). Sein Verhalten veschlechtert sich rasch danach. Es hörte auf zu sprechen, wurde sehr hyperaktiv, war die ganze Nacht über wach, verlor den Blickkontakt mit seinen Eltern und wurde auf Autismus diagnostiziert.

Dieser Fall einer normalen Entwicklung mit einer Zurückentwicklung des Verhaltens wird mit Antibiotika assoziiert und kommt besonders bei Männern mit Autismus vor. (Ein Verhälntis von zirka 20:1- männlich/weiblich). Die organische Säurewerte des Kindes, Weinsäure inbegriffen, waren erhöht, was ich vermütete von Hefe zürückführte. Der Neurologe des Krankenhauses wollte kein Antipilzmittel, Nystatin, für das Kind verschreiben, und die Eltern und ich haben den Familienarzt übezeugt, das Medikament zu verschreiben.

Der Blickkontakt des Kindes kam am nächsten Tag zurück, un die erhöhten organischen Säurewerte verringerten sich wesentlich, obwohl es 60 Tage dauerte, bis sich der Urin Weinsäure-Gehalt wieder innerhalb des normalen Refernzbereichs befand. (Figur 1).

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Figur 1 - Ein Kind mit erhöhten Weinsäurewerten wurde mit dem Antipilzmittel Nystatin behandelt und sein Urin würde überprüft. Noch nach 68 Tagen von Behandlung stieg sein Weinsäure-Wert, als die Dosierung um die Hälfte reduziert wurde. Die Werte verrigerten sich wieder, wenn die vollständige Dosierung zurück erstattet wurde.

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Am Tag Null (Figur 1), am Tag also, als der organische Säuren-Test durchgeführt wurde, betrug der Weinsäure-Wert mehr als 300 mmol/Mol Kreatinin, ein sehr erhöhter Wert - mehr als zwanzigmal so hoch wie der Normalwert. (Die meisten Chemikalien, die im Urin festgestellt werden im Verhältniss zum Kreatinin Konzentration gemessen, um die unterschiedliche Menge der Flüssigkeitsaufnahem bei den einzelnen Personen auszugleichen.) Nach der Behandlung mit Nystatin verrigerte sich der Weinsäurewert erheblich und fiel während der Fortsetzung der Nystati-Behandlung noch weiter ab.

Innerhalb von wenigen Tagen seit Beginn der Behandlung mit dem Antipilzmittel Nystatin begann der Zustand des Kindes - das seine normale Entwicklung verloren hatte - sich zu verbesern, und der Blickkontakt kam wieder zurück. Seine extem Hyperaktivität begann zu verschwinden, und er konnte sich besser konzentrieren. Das Schlafverhalten verbesserte sich auch. Nystatin ist ein Antipilzmittel, was darauf schlißen ließ, dass Hefe oder Pilze (diese Ausdrücke sind eigentlich austauschbar, da Hefe und Pilze biologisch sehr nah verwandt sind) für die Ausscheidung von Weinsäure im Darmtrakt verantwortlich waren.

Nach 68 Tagen, als die Mutter nicht mehr viel Nystatin zur Verfügung hatte und nur die halbe Dosis verabreichte, erhöhte sich der Weinsäurenwert. Nachdem sie wieder neues Nystatin bekommen hatte, sanken die Weinsäurewerte erneut.

Dies zeigte deutlich, dass das Nystatin eine klare Verminderung der Weinsäure im Urin bewirkte. Die andere wichtige Entdeckung war, dass die biochemische Abweichung sogar nach zweimonatiger Nystatin-Behandlung kurz nach Absetzen des Antipilzmittels schnell zurückkam, wenn das Medikament nicht mehr verabreicht wurde.

Ich habe inzwischen dieses Phänomen bei hunderten von Fällen bemerkt. Auch nach sechs Monaten einer Antipilzbehandlung gibt es oft einen biochemischen "Rückfall" und den Verlust von Fortschritten, nachdem die Antipilz-Therapie abgesetzt wurde. Dieser Rückfall kommt auch nach der Absetzung von anderen Antipilzmitteln vor.

Es gibt verschiedenen Erklärungsmöglichkeiten für dieses Phänomen:

  • Defekten im Immunsystem, sowie IgA-, IgG-Mängel oder schwerer kombinierten Imunmanel-Krankheit (SCID), welche bei den meisten Kindern mit Autismus vorkommen, erlauben die Hefe, die sich überall in unserer Umgebung, die Nahrungsmitteln inbegriffen, den Darm sehr schnell zu besiedeln.
  • Die Hefearten sind resistent geworden und waren auch nach sechs Monaten Anti-Pilz-Behanglung nicht ganz ausgerottet.
  • Die Hefe haben einige der menschlichen Zellen, die der Darmwandt auskleiden, genetisch verändert, dass sie jezt Hefe-DNA enthalten. Diese veränderte menschlichen Zellen produzieren hefe- und menschliche Stofwechselprodukte und sind nur wenig empfindlich zu Antipilzmitteln aber nicht abgetötet und produzieren Hefestoffwechselprodukte, wenn keine Antipilzmittel eingenommen werden.
  • Eingige der Hefearten setzen sich in den Falten der Scheimhaut, wo sie relativ sicher vor dem Medikament geschützt sind. Obwohl es nur Wenige sind, können sie den Darm wieder besiedeln, nachdem das Antipilzmittel abgesetzt wird.
  • Das Immunsystem bezieht sich nicht nur auf körpereigene Zellen. Es scheint immer klarer zu werden, dass es zusätslich auch Inventar von Bakterien und Hefezellen, die gleich nach dem Geburt im Darm vorkommen nimmt. Dieses Inventar is von den CD5- + B-Zellen durchgeführt, gehören zu den ersten immunologische Zellen und tauchen bereits in der entwickelnden Embryo auf. Sie scheinen eine entscheidene Rolle in der Verträglichkeit zu Darmmikroorganismen später in der postnatalen Zeit zu spielen. Diese Zellen tragen zur Regulierung der IgA-Absonderung bei, das Antikörper, das dafür verantwortlich ist, welche Mikroorganismen im Darm toleriert werden. Weiterhin, wird die Zerstörung von normalen Darmflora, besonder wenn Antibiotia immer wieder während Frühkindheit eingenommen wurden, können den CD5+ Zellen beeinflussen, dass sie bei späteren Alter, die normale Organismen zurückhalten. Die Zellen, welche auf der frühen Inventar stehen, haben Immuntoleranz und werden im späteren Leben nicht von dem Immunsystem angefriffen. Entweder die Einnahme von Antibiotika in Frühkindheit oder Hefeentzündungen bei der Mutter während der Schwangerschaft, könnte zu einer späteren Immuntoleranz gegenüber Hefe führen.

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Die Reaktion von Kindern mit Autismus auf eine Antipilztherapie

Die Verbesserungen von Antipilztherapie, die häufig bei Eltern von autistischen Kindern zitiert werden sind u.a.: weniger Hyperaktivität, verbesserter Blickkontakt, verbesserte Aussprache (mehr Wörter und häufiger Verwendung von Sprache), verbesserte Schlafgewöhnheiten, verbesserte Konzentration, mehr phantasievolles Spiel, weniger stereotypisches Verhalten (wie das Drehen von Objekten) und und verbesserte akadämische Leistung. Zwei von den Kinder mit Autismus, die mit einer Kombination von Antipilzmitteln, EPD (Enzympotentionierte- Desensibilisierung) für Nahrungsmittelallergien und einer gluten/kasein freier Diät, behandelt worden sind, haben Autismus vollständig überwunden.

Mehr als 1 000 Kinder mit Autismus, die mit verschiedenen Antipilzmitteln, sowie mit Nystatin, Lamisil, Sporanox, Nizoral, Diflucan, Kaprylsäure, Grapefruitkern-Extrakt und Knoblauch-Extrakt behandelt wurden, reagierten in vielleicht 80-90% der Fälle klinisch gesehen, günstig. Eine Umfrage unter Eltern von Kindern mit Autismus, die von Dr. Rimland durchgeführt wurde, stellt die Antipilz-Therapie als die (bei weitem) wirksamste aller Medikamenten-Therapien in Verminderung der autistischen Symptomen dar.

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Die Molekulare Basis von Weinsäure-Toxizität

Die abnormalen Stoffwechselprodukte, die sich von Hefe ableiten, wurden zuerst bei zwei Brüdern mit Autismus entdeckt. Zusätzlich zu Autismus, hatten diese Brüdern Muskelschwäche, die so extrem war, dass sie manchmal sogar nicht aufstehen konnten. Ein Kollege aus der Neurologie, Enrique Chaves, MD, teilte mit mir, dass fast alle Kindern mit Autismus, die er untersuchte, Hypotonie hatten.

Beide Brüder auschieden eine erhöhte Menge von Weinsäure im Urin. Eine Biopsie der Muskeln und Überprüfung mit einem Elektronmikroskop, zeigte normal strukturierte Merkmale außer einer unerklärbaren "Granulärität". Die Elektromyographie, EEG’s, Gehirnaufnahmen und Nervenleitfähigkeit erwiesen sich alle als normal.

Ein toxikologisches Handbuch belegt, dass Weinsäure eine hoch giftiges Mittel ist. So wenig wie 12 gm hatte eine tödliche Wirkung und der Tod ist innerhalb 12 Stunden bis 9 Tagen nach der Einnahme geschehen. Die Darmsymptomen waren sehr merkwurdig (gewaltiges Erbrechen und Durchfall, Darmschmerzen, Durst) und waren bei kardiovaskulärer Kollaps und/oder akutes Nierenversagen gefolgt. Ein Gram wiegt ungefähr soviel wie eine Zigarette.

Diese Verbindung schadet den Muskeln und Nieren ins besonders und kann auch fatale Nephropathie (Nierdenschaden) verursachen, die mich interessierte, weil die zwei Brüdern mit Autismus extrem Muskelschwäche und auch Beweise für beeinträchtigte Nierenfuntion hatten.

Ein junges koreanisches Kind mit Autismus hat einen Wert von 6 000 mmol/mol Kreatinin, ein Wert, der mehr als 600 Mal höher ist, als der normale Median-Wert. Wenn man annimt, dass Hefe im Darm ständig Weinsäure produziert, ist dieses Kind täglich einer Menge von 4.5 Gramm ausgesetzt, mehr als ein drittel der vorher erwähnten tödlichen Dosierung von Weinsäure! (Der Wert des Kindes kehrte nach wenigen Wochen Behandlung mit Antipilzmitteln zum Normalzustand zurück.)

Weinsäure ist analog (chemisch nah verwandt) zu Äpfelsäure (Figur 2). Äpfelsäure ist ein Schlüsselprodukt auf mittlerer Stufe beim Krebs-Zyklus, ein biochemischer Prozess bei der Gewinnung des größten Teils der Energie aus unseren Lebensmitteln. Vermutlich ist Weinsäure giftig, weil sie die biochemische Herstellung der normalen Verbindung Äpfelsäure beeinträchtigt. (Figur 3). Weinsäure ist bekannt als Beeinträchtiger des Krebs-Zyklus-Enzym Fumarase, welche Äpfelsäure aus Fumarsäure produziert.

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Figur 2 - Die chemiche Zusammensetung von Äfpel- und Weinsäuren

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Hefestoffwechselprodukte, Äpfelsäure-Ergänzungen & Fibromyalgie

Interessanterweise habe ich herausgefunden, dass sich Weinsäure und/oder andere Hefestoffwechselprodukte in Urinproben auch bei Erwachsenen mit Fibromyalgie erhöht vorkommen. Fibromyalgie ist eine Krankheit, die mit Muskel- und Gelenkschmerzen, Depression, Verwirrung und chronischer Erschöpfung asoziiert wird. (Dr. Kevorkian hat beim Selbstmord von zwei Menschen mit dieser Störung assistiert, was tragisch ist, weil es möglich ist, dass Antipilz-Behandlung die Symptomen erleichtern hätten können.)

Ein großer Prozentteil von Patienten mit Fibromyalgie reagieren günstig auf eine Behandlung mit Äpfelsäure, was in Reformhäuser erhältlich ist. Ich nehme an, dass die toxische Wirkung von Weinsäure überwinden werden kann, bei der Erstattung von den defizienten Äpfelsäure.

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Figur 3 - Der Krebs-Zyklus demonstriert die Umwandlung von Rohstoffen zu Glukose, dem Hauptbrennstoff für das Gehirn.

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Die Behandlung mit dem Antipilzmittel Nystatin tötet Hefe ab, und die Weinsäurewerte sinken fallen ständig ab mit Antipilzbehandlung. Fünfzig Prozent der Patienten mit Fibromyalgie leiden oft unter Hypolglykämie, obwohl ihre Diät genügend oder sogar übermäßig viel Zucker enthält.

Ein Gründ für die Hypolglykämie könnte die Beeinträchtigung des Krebs-Zyklus durch Weinsäure sein. Der Krebszyklus ist der Hauptversorger für die Rohstoffen, sowie Äpfelsäure, die zu Blutzucker umgewandelt werden (Figur 3) in der Glukoneogenese Prozess, wobei der Körper seinen Glykokol-Reserven abnützt.

Wenn nicht genug Äpfelsäure produziert werden kann, kann der Körper nicht ausreichend Glukose, der Hauptbrennstoff des Gehirns, produzieren. Ein Mensch mit Hypolglykämie fühlt sich schwach und verwirrt, weil er nicht genügend Brennstof für das Gehirn bekommt. Natürlich ergibt die Einnahme von Zucker eine kurzfristige Erleichterung der Symptome, aber der Zucker stimuliert auch die Hefeübersiedlung und die Symptomen werden noch schlimmer.

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Arabinose, Hefe, Autismus, Alzheimersche Krankheit & Schizophrenie

Arabinose ist ein Zucker, der aus fünf Kohlenstoffmolekülen mit einer Aldehyd-Funktion, das Aldose genannt wird, besteht und häufig bei Autismus erhöht vorkommt.

Bei einige Kindern mit Autismus kann die Konzentration von Arabinose mehr als 50 mal höher als die als normal angesehen Obergrenze vorkommen. Ein Streustrahlen-Aufnahme der ArabinoseWerte im Urin von normalen und autistischen Kindern im gleichen Alter ist unten als Vergleich abgebidlet. (Figur 4).

Figur 4 - Normale Niveaus von Arabinose & Niveaus bei einem Menschen mit Autismus

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Die genaue biochemische Rolle von Arabinose is nicht bekannt, aber ein nahe verwandter Hefe-Alkohol, Arabit wurde als biochemischer Indikator von invasiven Candiadiasis angewendet. Wir haben nie erhöhte Arabitwerte in Urin-Proben, die wir untersuchten, gefunden, und wir haben auch keine Arabinose in dem Nährboden von mehreren Isolaten des Candida albicans in Stuhlproben von Kindern mit Autismus gefunden. (Datein sind nicht veröffentlicht.)

Wir nehmen an, dass Arabit, das von Hefe im Darmtrakt produziert wurde, in den pfortale Kreislauf aufgenommen wird und dann in der Leber zu Arabinose umgewandelt wird. Hypoglycemie tritt bei genetischen Störungen auf, indem Fruktose die Glukoneogenese beeinträchtigt, und es scheint möglich, dass Kindern mit Autismus in einem oder mehreren Enzymen, die in der Metabolismus von den Pentosen teil nehmen, defizient sind. Erhöhte protein-verbundene Arabinose wurde in Serum-Glykoproteinen von Schizophrenen und bei Kindern mit Verhaltensstörungen entdeckt. Die Veränderung bei der Proteinfunktion von Arabinose ist eine andere Mechanismus vobei Arabinose die biochemische Prozesse beeinflusst.

Frauen mit Kolpitis wegen Candida hatten erhöhte Arabinose im Urin, die Vermeidung von Zucker in der Diät hat zu einem dramatischen Abfall der Häufigkeit und Schwere von Kolpitis ergeben. Einer von den Mechanismen, der für die Antipilz-Therapie bei Autismus verantwortlich ist, wäre die Verminderung der Konzentration von abnormalen Kohlenhydraten, die von Hefe produziert werden, und welche das Kind mit defektiver Pentose-Metabolismus nicht vertragen kann. Arabinose-Toleranz-Tests sollten eine schnelle Indizierung geben, ob das Kind mit Autismus von diesen biochemischen Defekten betroffen ist.

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