Dr. Shaw diskutiert die mikrobielle Stoffwechselprodukte
bei Autismus, Entwicklungsstörungen, Erkrankungen und verschiedenen
Erkrankungen. Diese Interview wird für Leute die Informationen über
Darmstörungen, Candida und Dysbiose im Darmflora (und Verbindungen
zu diesen Themen) suchen empfiehlt.
Wie kam es, dass Sie sich in der Rolle von Stoffwechselprodukten im Urin,
die von Mikroorganismen ableiten, und ihren Rolle in Erkrankungen interessierten?
Ich interessierte mich in der Anwendung von Gaschromatographie
/Massenspektrometrie (GC/MS) um abnormalen mikrobiellen Stoffwechselprodukten
zu entdecken, als ich bei der Center for Disease Control (CDC) (Gesundheitsamt)
arbeitete.
Bei CDC wurde GC/MS benutzt, um isolierte Bakterienarten in reinen Kulturen
zu identifizieren. Ich vermutete, dass man menschliche Flüssigkeiten
direkt für mikrobielle Stoffwechselprodukte untersuchen konnte. Später,
weil ich bei der Children's Mercy Hospital
(das pädiatrische Krankenhaus an der medizinischen Schule der University
of Missouri) arbeitete, interessierte ich mich in der Rolle von den abnormalen
Stoffwechselprodukten, als ich zwei Brüdern mit Autismus, die auch
an gelegentlicher Muskelschwäche litten, untersuchte. (Clin Chem
41:1094-1104,1995).
Weil einige Störungen in Stoffwechsel mit Muskelschwächen
verbunden werden, suchte ich eigentlich für die Eigenschaften in
Stoffwechsel dieser Erkrankungen, die sich aber alle negativ erwiesen.
Anstatt dessen, merkte ich, dass mehrere ungewöhnliche Verbindungen
ständig erhöht waren. Keine davon wurden in der medizinischen
Literatur ausreichend beschrieben.
Kollegen in der Bereich von Stoffwechselkrankheiten berichteten, dass
diese Verbindungen wahrscheinlich von Darmflora (Mikroorganismen) abstammten.
Weil einige von den Verbindungen Analogen (veränderte Formen) normalen
Krebszyklus Verbindungen waren, vermutete ich, dass diese Verbindungen
wahrscheinlich bedeutend wären - vielleicht als Anti-Stoffwechselprodukte.
Gleichzeitig untersuchte ich den Nährboden von mehreren Hefe- und
Bakterienarten im menschlichen Darmtrakt, um herauszufinden welche Verbindungen,
die im menschlicem Körper bestehen, von Hefen und Bakterien ableiten.
Während dieser Zeitraum, begann ich eine kollaborative Studie der
Urinproben von Patientin mit Schizophrenie, die Dr. Gattaz bei der Zentralen
Instituts für geistige Gesundheit (ZI) in Mannheim/Deutschland erhielte.
Diese Proben waren mir besonders nützlich, weil sie von Patienten,
die keine Medikamente bekommen hatten, kammen. Daher müssten alle
von den biochemischen Abnormalitäten wegen den Krankheiten kommen,
und nicht von Medikament-Nebenwirkungen.
Ein Kind mit einer akuten psychotischen Reaktion wurde untersucht, als
es verhältnismäßig gesund war und dann wieder während
einer psychotischen Reaktion. Es hatte während der Pzychose ein viel
höheres Niveau von einer Verbindung, die von Tyrosin ableitet, im
Vergleich zu wenn es im gesunden Zustand war. Ein Kolleg in diesem Bereich
schlug vor, dass die Verbindung von Mikroorganismen im Darm ableitet.
Die Verbindung, die in diesem Kind während der psychotischen Episode
erhöht war, kommt auch in einem hohen Prozentteil von Erwachsenen
mit Schizophrenie vor. Weil Tyrosin das Rohmaterial für die Produktion
der Neurotransmitter im Körper benutzt wird, vermutete ich, dass
dieses Produkt wichtig sei.
Wann haben Sie zuerst diese Beziehung mit menschlichen
Krankheiten und Hefe Abnormalitäten in Krebszyklus-Stoffwechsel in
Verdacht genommen?
Die Verbindung, die zu dieser Entdeckung führte, ist Weinsäure.
Die Brüder mit Autismus und schweren Muskelschwächen hatten
extrem erhöhte Werte von Weinsäure im Urin. Ein anderes Kind
mit Autismus hatte einen Weinsäure-Wert 600 mal der bei normalen
Kindern.
Die einzige Herkunft von Weinsäure ist Hefe. Diese Verbindung bildet
einen Matsch in der Weinbrauprozess und muss beseitigt werden. Wein besteht
aus Zucker von Hefen, die zu Alkohol und anderen Produkten fermentiert
wurde. Dieser Stoff wird nicht von Menschen produziert.
Als ich die Krankenblätter von mehreren anderen Kindern mit Autismus,
die ähnliche Abnormalitäten hatten, untersuchte, zog ich sofort
einer möglichen kausalen Zusammenhang in Erwägung.
Der nächste Schritt war offentsichtlich. Wenn diese Verbindungen
von Hefen ableiten und manche Symptomen von Autismus verursachen, dann
sollten Antipilzmedikamente, die Hefe töten, einige Symptome von
Autismus verlindern.
Zu der Zeit, wurde gerade ein Zweijähriger, beim Krankenhaus, wo
ich arbeitete untersucht und hatte gerade einen organischen Säuren
Test gemacht. Das Kind hat sich bis zur 18 Monaten von Alter normal entwickelt
und hatte einen Wortschatz von 100 Wörter. Es wurde wegen Ohrenentzündungen
mehreren Malen mit Antibiotikum behandelt und entwickelte Mudsoor (eine
Candida- oder Hefe-Infektion auf der Zunge).
Sein Verhalten verschlechtert sich merklich danach. Er hörte auf
zu sprechen, wurde Hyperaktiv, erwachte die ganze Nacht über, hatte
keinen Blickkontakt mit seinen Eltern und wurde mit Autismus diagnostiziert.
Seine organischen Säuren, wie Weinsäure, die ich mit Hefen assoziierte,
waren sehr erhöht.
Der Neurologe beim Krankenhaus wollte das Antipilzmedikament Nystatin
für das Kind nicht verschreiben. Die Eltern und ich haben einen anderen
Arzt überzeugt es zu verschreiben. Der Blickkontakt des Kindes verbesserte
sich den nächsten Tag und die erhöhte organischen Säuren
verminderten sich merklich, obwohl es 60 Tage brauchte, bevor die Werte
normal wurden. Weinsäure ist ein Muskelgift und so wenig wie 12 Gramm
haben sich tödlich in Menschen bewiesen. (Ein Gramm ist ungefähr
das Gewicht eine Zigarette.)
Weinsäure ist auch extrem erhöht in Patienten mit Fibromyalgie,
die auch Muskel- und Gelenkschmerzen haben. Ein großer Prozentteil
von Patienten mit Firbromyalgie reagieren günstig zur Behandlung
mit Äpfelsäure. Weinsäure ist ein Analog (nahe chemisch
verwand) von Äpfelsäure. Äpfelsäure ist ein Schlüsselzwischenstadium
in der Krebszyklus, ein Prozess, woher die meisten Energie aus Nahrungsmittel
genommen wird. Weinsäure ist toxisch, vermutlich, weil es die biochemische
Funktion von der normalen Verbindung, Äpfelsäure, beeinträchtigt.
Ich nehme an, dass Äpfelsäure-Ergänzungen, die toxische
Wirkung Weinsäure überwindet von Konkurrenz auf der Enzymebene.
Können Sie mir bei diesen zwei Brüdern
mit autistischen Merkmalen erklären, woher die Krebszyklus-Stoffwechselprodukte
kammen und wie sie das Verhalten beeinflussen können?
Die meisten abnormale Stoffwechselprodukte stammen bestimmt von Hefen
und/oder Pilzen im Darmtrakt, weil sie nach Behandlung mit Nystatin, ein
Anti-Pilzmittel das nicht in der Blutstrom aufgenommen wird, abfallen.
Viele, doch nicht alle autistische Kinder, hatten häufige Ohrenentzündungen
(besonderes Otitis media), die mit einem breitspektrum Antibiotikum behandelt
waren. Eine Mutter berichtet, dass ihr Kind vor es 5 Jahren alt war, mehr
als 50 hintereinander Ohrenentzündungen gehabt hatte.
Einige Kinder können erhöhte Stoffwechselprodukte nach nur
einer Verabreichung Antibiotikum haben. Mehr als 700 Einträge in
der medizinischen Literatur dokumentieren antibiotika-stimulierte Hefeübersiedlungen.
Weil die früh Erscheinung und Häufigkeit von Otitis media Entzündungen
mit schwieriger Autismus verbunden sind (J Autism and Dev Dis 17:585,1987),
lohnt sich eine Analysierung dieser Beziehung.
Viele Kinder mit Autismus haben eine Geschichte von normalen Entwicklung
und dannach einer Zurückentwicklung. Diese Zurückentwicklung
ist oft mit Mundsoor (eine Hefe-Infektion des Mundes und der Zunge) und/oder
einer häufigen Einnahme von Antibiotikum assoziiert.
Aber viele Kindern, die Antibiotika einnahmen,
entwickeln nicht Autismus. Widerlegt das nicht deine Hypothese?
Viele Raucher bekommen nicht Lungenkrebs und einige Menschen, die Lungenkrebs
entwickeln, haben nie geraucht. Aber es gibt keine Zweifeln, dass Rauchen
Lungenkrebs verursacht. Wer Lungenkrebs bekommt und wer es überlebt
ist von anderen genetischen und Umwelt Faktoren bedingt.
Ich habe festgestellt, dass diese Stoffwechselprodukte nicht spezifisch
mit Autismus aber auch mit anderen neurologischen Beschwerden, wie Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung,
Anfälle und Lern- oder Sprachstörungen, assoziiert sind. Bei
identischen Zwillingen war einer autistisch, aber der anderer nicht-autistisch
mit Schwierigkeiten in der Sprache.
Die beeinflussende Faktoren in das Vorkommen von Beschwerden, hat wahrscheinlich
mit u.a. der Art von Stoffwechselprodukten, die Konzentration davon, der
Dauer von Kontakt damit, der Häufigkeit von Kontakt und unterschiedlichen
Entgiftungsfähigkeiten, zu tun.
Andere modifizierenden Faktoren bei Autismus und anderen Hefe-Verwandten
Krankheiten sind Immunmängel, welche sehr
häufig in Autismus und auch in anderen Störungen vorkommen.
Einige Menschen können so Immundefizient sein, dass ein Kontakt mit
Antibiotikum allein den Darmflora merklich ändern kann.
Sudhir Gupta MD, ein Immunologe in Kalifornien schätzt, dass ein
großer Prozentteil von autistischen Kindern eine bedeutende Immunstörung
haben u.a. Myeloperoxdasemangel, ein genetischer Mangel, der die Fähigkeit
der weißen Blutzellen Hefe zu töten beeinträchtigt, oder
Mängeln in: IgA, Komplement C4b, IgG oder IgG-Subklassen.
In einem Fall, hat Gupta eine vollige Remission in Autismus mit der Infusion
von Gamma-Globulin (ein Konzentrat menschlicher Antikörper) erreicht.
Ich habe die vor und nach Videos dieses Kindes gesehen und die Umwandlung
ist wirklich erstaunlich.
Gifte in der Umgebung könnten auch wichtig in der Beeinträchtigung
der Immunsystem sein. Die Nachrichten berichten oft von Meerestieren (Seehunde,
Delfine und Fische) mit außergewöhnlichen Tumoren nach Kontakt
mit PCBs und anderen Giften.
Mein Arzt sagt, dass jeder Mensch im Darm Hefe
hat und wenn Hefe die Ursache aller diesen Störungen wäre, dann
würde jeder schlecht beeinflußt sein. Was sagen Sie dazu?
Die entscheidende Frage ist nicht ob Hefe bestehen oder nicht. Die
kritischen Faktoren sind die Menge der Hefen und der Art und die Menge
der toxischen Stoffwechselprodukten, die produziert werden.
Jeder in unserer Gesellschaft hat Kohlenmonoxid im Blut und kann niedrigen
Konzentrationen verkraften. Wenn die Kohlenmonoxidmenge aber steigt, fühlen
sich einige Menschen depressiv, einige haben Kopfschmerzen, einige fühlen
sich als sei ihre Brust eingeschnürt oder bekommen krampfartige Schmerzanfälle,
in einigen löst es Übelkeit und Erbrechen aus, einige werden
schwindelig und bei einigen lässt die Sehkraft nach. Wenn die Werte
noch weiter steigen, kommen Symptomen wie u.a. Konvulsionen, Koma, respiratorisches
Versagen und Tod vor. Bei einigen Menschen können dauerhafte neurologische
Schäden nach einer schweren Kohlenmonoxidvergiftung zurückbleiben.
Jeder wird auf die gleiche Konzentration von Kohlenmonoxid mit verschieden
Symptomen reagieren. Warum sollten wir überrascht sein, dass Kontakt
zu einer breiten Palette giftiger Hefeprodukten für unterschiedliche
Zeitdauer und in bei unterschiedlichem Alter, auch unterschiedliche Symptome
hervorrufen?
Wenn ich hinweisen würde, dass es eine Karbonmonoxid-Verbindung bei
allen diesen verschiedenen Symptomen gab, wurde keiner mich herausfordern.
Der Grund dafür ist, dass der Zusammenhang mit Karbonmonoxid anerkannt
ist, und dass Kohlenmonoxid einfach im Blut zu messen ist. Die giftige
Hefe-Stoffwechselprodukte wurden vor kurzem entdeckt und wenn das Wissen
darüber zugenommen hat, werden auch die hefebedingten Erkrankungen
besser erkannt.
Der Philosoph Schopenhauer schrieb, "Alle Wahrheit hat drei Etagen,
die sie übergeht. Erst wird sie gespottet. Danach wird sie kräftig
widerstanden. Am Ende, wird sie als offensichtlich akzeptiert. "
Innerhalb fünf Jahren, werden Leute die, die Wichtigkeit von hefeverwandten
Erkrängungen ignorieren, in der selbe Lage stehen wie denen in der
"Flachen-Erde Vereign".
Welche Erkrankungen werden bei Erwachsenen mit
abnormalen Hefen- und Bakteriestoffwechselprodukten im Darm assoziiert?
Die Beschwerden,die bei Erwachsenen assoziiert sind u.a. Fibromyalgie,
chronisch Erschöpfungssyndrom, Schizophrenie, Erwachsenes Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom,
generaliziertes Erythmatodes, entzündliche Darmkrankheit, Colitis,
interstitiell Zystitis, Depression (unipolar and bipolar), Multipel Sklerose
und HIV Entzündung. Ich will nicht behaupten, dass alle diese
Störungen von abnormalen Mikroorganismen im Darm stammen, aber einige
Symptomen sind wahrscheinlich wegen diesem Problem verschlechtert und
könnten tatsächlich in einigen Störungen kausativ sein.
Was ist die Rolle von Hefestoffwechsel in Beziehung
zu den Stoffwechselprodukten, die im Urin vorkommen und der Wirkung auf
dem körperlichen Stoffwechsel?
Es ist möglich, dass einige Hefestoffwechselprodukte dem Krebszyklus
beeinträchtigen und bei diesem Art und Weise, die allgemeine Energieproduktion
in den Zellen unterdrucken. Die hohe Konzentration der ungewöhnlichen
Hefenzücker, Arabinose und/oder hohen Weinsäure, können
Glukoneogenese, der Prozess wobei der Körper Blutzucker zurückerstattet
nachdem das Nivea sinkt, beeinträchtigen.
In der Tat, ein Kind mit Autismus und dem höchsten Arabinoseniveau
(40 Mal der normalen Obergrenze) war ständig schwer hypoglykämisch
(Glykokoll im Blut 20-50 mg %; Normal ist 100 mg %).
Viele Patienten mit Fibromyalgie haben Hypoglykämie. Schwere Hypoglykämie
kann die neurologische Funktion merklich beeinträchtigen.
Außerdem kann Arabinose unerkannte toxische Wirkungen haben. Ich
habe Säuglingen, die den Augenkontakt mit der Muter, nach der Verabreichung
von Antibiotika verloren hatten - ein frühes Symptom bei Autismus,
untersucht. Nystatin-Behandlung hat normalen Blickkontakt wiedererstattet.
Meiner Meinung nach existiert eine kausal Beziehung zwischen Hefe und
seine biochemische Stoffwechselprodukte mit Autismus und vielen anderen
Störungen, aber es könnte eine Dekade oder länger brauchen,
bevor es endgültig wissentschaftlich bewiesen ist. Ich glaube, dass
wir es nicht leisten können auf die Ergebnisse zu warten, bevor wir
etwas tun.
Könnte die häufige Anwendung von Antibiotikum,
die Vorbereitung für erhöhte Produktion von diesen Stoffwechselprodukten,
die im Urin vorkommen, sein?
Bestimmt! Die pharmazeutische Industrie wusste schon in den 50iger Jahren,
dass Hefeübersiedlungen bei oral verabreichte Antibiotika vorkommen,
als sie zuerst eingesetzt waren. Mehrere Antibiotika, die in 1950 produziert
wurden, hatten das Anti-Pilzmittel Nystatin eingemischt, aber die FDA
("Food and Drug Administration") verbot den Verkauf, weil Sie
die Ansicht nahmen, dass man diese Antipilzmitteln nicht prophylaktisch
einnehmen sollte.
Wie kann man die Stoffwechselprodukten im Urin,
die mit hefen-verursachten Erkrankungen assoziiert werden, reduzieren?
Jedes Antipilzmittel könnte wirksam sein, aber Nystatin ist ein von
den populärsten. Beinah alle Antipilzmittel werden in der Behandlung
von Autismus bei Ärzte angewendet u.a. Fluconazole (Diflucan), Ketoconazole
(Nizoral) und Sporonox, Lamisil und Amphotericin B.
Eine große Mehrzahl von Produkten in Reformhäuser sind sogar
auch Antipilzmittel, sowie u.a. Knoblauch, Grapefruitkernextrakt und Kaprylsäure.
Lactobacillus acidophilus und verwandte günstige Bakterie haben auch
eine nütlzliche Wirkung.
William Crook der Autor das Buch, The Yeast Connection, schrieb
von der Beseitigung von Zückern in der Diät in der Verminderung
von Hefen. In einer Studie, die bei einer Schule für autistische
Kinder in Montreal durchgeführt wurde, waren einige Verbesserungen
nur mit Zuckerbeschränkung in der Diät festgestellt.
Also, wir sagen einfach, dass unpassende Darmflora
oder eine Dysbiose im Darmflora, neuropsychiatrische Störungen wie
Schizophrenie oder ADD verursachen kann?
Ja, dass scheint so. Man könnte das letzte halbes Jahrhundert der
"Epoche des Antibiotikas" nennen. In der nächsten Jahrhundert
werden neue Antimikrobische Therapien (Probiotika, oder günstige
Bakterie) und andere Therapien, die weniger Potential den normalen Flora
zu stören haben, entwickelt. Pasteur und anderen lernten, dass die
tödliche Arte von Bakterien, die Milzbrand verursachen können,
harmlos gemacht werden, wenn Tieren gleichzeitig andere günstige
Bakterie einnahmen.
Macht diese Entdeckung das erkannte Hefesyndrom
und die Anwendung von Nystatin-Therapie für mehrere Symptomen, u.a.
Verhalten oder psychiatrische Probleme, glaubwürdig?
Sicher! Ich habe Untersuchungen auf Patienten mit beinach allen Störungungen,
die in The
Yeast Connection erwähnt sind gemacht und habe abnorme Stoffwechselprodukte
bei allen entdeckt.
Ihre Meinung nach konnte ein zu häufiger
Anwendung von Antibiotikum, ein bedeutender Faktor im Vorkommen von hefeverwandten
Problemen sein?
Sicher! Bernard Rimlands Daten indizieren eine merkliche Erhöhung
in letzter Zeit in Fällen von Autismus. Das passierte im Zeitraum,
indem Antibiotikumverwendung in der Höhe schoss. Mehrere Studien
haben eine Zusammenhang mit häufigen Otitis
media (Mittelohr) Entzündungen und Hyperaktivität verbunden.
Einige diese Studien haben angenommen, dass die normale Entwicklung wegen
kurzfristiger Hörverlust gestört wurde, aber meiner Meinung
nach, sollte die Rolle von einer Dysbiose in der Darmflora untersucht
werden und ich glaube, dass es sehr bedeutend bewiesen wird.
Können andere nicht-hefepilz Pathogene (Krankheitsverursacher),
ähnliche Stoffwechselprodukte produzieren und die Gesundheit schaden?
Ja, einige Mitglieder der Clostridie-Familie produzieren abnormale Derivaten
von Tyrosin, die das Verhalten beeinflussen können. Andere außergewöhnliche
Arten Bakterie, wie Propion-Bakterie, könnten bei anderen Störungen,
z. B. Tourette-Syndrom und Zwangverhalten, bedeutend sein.
Wir haben gelernt, dass bestimmte Stoffwechselprodukte, die nicht
von Antipilzmitteln reduziert waren, bei Metronidazole (Flagyl) oder Vancomycin
völlig ausgerottet waren. Einige Menschen, die diese Stoffwechselprodukten
haben, haben positive Werten bei einem Immunprobe für Clostridie
difficil, ein Organismus der sich verbreitet, wenn Antibiotika häufig
angewendet wurde und der nicht von den gewöhnlichen breitspektrum
Antibiotikum u.a. Penicillin und Tetracyclin, absterben.
Die Symptome bei Patienten mit extrem erhöhte Niveaus von diesen
Bakterienstoffwechselprodukten sind manchmal sehr außergewöhnlich.
Eine Frau mit sehr hohen Werten litt von Anfällen nach jedem Mahlzeit
für mehreren Monaten nach Behandlung mit Antibiotikum. Zirka 50%
der Patienten mit Schizophrenie haben sehr hohe Werte. Ein Patient mit
Schizophrenie hatte Hefe- und Bakterienstoffwechselprodukte im Urin fünfzig
Mal der normale Obergrenze. Es ist schon für Jahre erkannt, dass
viele Patienten mit Schizophrenie, während akute psychotische Anfälle,
im Blut hohe Niveaus von einem Enzyms, CPK-MM genannt, hatten. CPK-MM
ist ein Enzym das von Muskelgeweben ableitet; eine große Menge scheiden
von geschädigten Muskeln aus. Ich vermüte, dass die Ursprung
in diesen Fällen, die erhöhte Niveaus von der Muskelgift Weinsäure
ist.
Ein Psychiater in Dallas Texas, Richard Jaeckle MD, konnte einige Fälle
von akuter Pychose mit Antipilzmitteln und/oder mit Desensibilizierung-Spritzen
für Milz behandeln. Dr. Jaeckle suggiert, dass die erhöhte Harnsäure,
CPK, und erhöte weißes Blutbild, welche in Psychose vorkommen,
von Hefen-Ätiologie ableiten. Nach Untersuchungen, erwieß sich
die Verschlechterung von Symptomen parallel verlaufend mit vermehrten
Auscheidung von Stoffwechselprodukten. Hohe Dosierungen von L. acidophilus
waren genauso wirksam wie Metronidazol und können die Tyrosinabfallprodukte
reduzieren.
Metronidazol hat viele Nebenwirkungen und ich empfehle es nur, wenn
andere sichere Therapien durchgefallen sind. Außerdem kann Metronidazol
den Gleichgewicht in Mikroben im Darmtrakt stören und zu einer Hefeübersiedlung
führen. Es ist nicht unbedingt nötig ein Organismen total auszurotten;
das Wichtige ist das Gleichgewicht im Darmflora zu erstatten und die günstige
Bakterie die Arbeit lassen obwohl es manchmal nötig ist bei schwierigen
Dysbiose in der Darmflora hohe Dosierungen zu geben.
Was für Studien würden in der Zukunft
die Rolle von Antibiotikum und Dysbiose in der Darmflora, oder von abnormalen
Pilzübersiedlungen und die Beziehung mit neuropsychologischen Störungen
in Kindern, erläutern?
Ich würde gerne eine große epidemiologische Studie, indem
diese mikrobielle Stoffwechselprodukte in einer großen Bevölkerung
von Säuglingen - sagen wir zirka 2 000, die danach für fünf
Jahren monatlich bei the Center for Disease Control (CDC) nochmal untersucht
werden, durchgeführt sehen. Ich vermute, dass die Häufigkeit
von neurologischen Störungen wie Anfälle, ADS und Autismus,
viel öfter in der Gruppe, die häufiger Antibiotika eingenommen
haben, vorkommen wird und, dass die Kinder, die neurologische Symptomen
entwickeln, eine höhere Aussetzung zu diesen Stoffwechselprodukten
erlebt haben.
Warum muss Antipilz-Therapie bei vielen Menschen
mit Hefestörungen für so eine lange Dauer gemacht werden?
Keiner weiß genau warum. Die meisten Ärzte, die Antipilzmitteln
für Autismus verschreiben, verschreiben es für sechs Monate
oder länger und eine ähnliche Behandlungszeit wird gegen anderen
Hefenverwandte Störungen benutzt.
Mehrere wichtige Faktoren spielen eine Rolle, u.a. Resistenz an Medikamente,
Kontakt mit Giften in der Umwelt, ein beeinträchtigte Immunsystem
wegen Virus-Angriffe, Immunmängel, eine zuckerreiche Diät und
Gifte von Hefenherkunft, die das Immunsystem beeinträchtigen.
Menschen mit HIV-Entzündung haben oft Probleme mit Candidiasis und
Chemotherapie-Patienten haben oft Hefe- und Pilzentzündungen wegen
ihren entkrafteten Immunsystem. Viele Arten Candida produzieren Gliotoxin-Verbindungen,
welche die DNA von weißen Blutkörperchen zersplittern und zu
einer beeinträchtigten Immunsystem führen. Genetische Mängel
des Immunsystems sind auch sehr wichtige in der Determinierung von welchen
Menschen an hefeverwandte Krankheiten überempänglich werden.
Quecksilber-Vergiftung kann zu wiederkehrende Candida-Probleme führen.
Ich verstehe nicht was Hefe mit Autoimmunkrankheiten,
sowie generalisierter Erythematodes, zu tun hat. Können Sie das erklären?
Akut fieberhafter Gelenkrheumatismus ist eine Autoimmunkrankheit, worin
eine Entzündung des Herzes, der Gelenken und anderer Geweben beteiligt
sind. Die Krankheit kommt oft nach Streptokokkusinfektionen vor. Bestimmte
Streptokokken-Antigen ähneln Herzgewebe. Wenn das Immunsystem gegen
Streptokokken reagiert, reagieren die Antigenen auch gegen das Herz.
Die Situation mit Candida ist sehr ähnlich. Candida besitzen Proteinen
auf der Außenseite, die menschliche Gewebe ähneln. Wenn der
Körper eine Immunreaktion gegen Candida aufstellt, können einige
Antikörper gegen u.a. die Plazenta, die Ovarien, die Nebenniere,
der Thymus, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, das Gehirn
und die Leber auch reagieren.
Shaw W, Kassen E, and Chaves E. "Increased excretion of analogs
of Krebs cycle metabolites and arabinose in two brothers with autistic
features." Clin Chem 41:1094-1104, 1995.
Shaw, W., Chaves, E., and Luxem, M. "Abnormal urine organic
acids associated with fungal metabolism in urine samples of children
with autism: preliminary results of a clinical trial with antifungal
drugs. " Published in The Proceedings of the Autism Society of
American National Conference on Autism. Greensboro, NC, July 1995.
Shaw, W. "Organic acid testing: abnormal metabolites in the
urine of children may assist in the diagnosis of, and therapies for,
autism." Presented at the Autism Society of America National
Conference on Autism, Las Vegas, NV, July 1994.
Shaw, W and Chaves, E. "Experience with organic acid testing
to evaluate abnormal microbial metabolites in the urine of children
with autism." Published in The Proceedings of the Autism Society
of American National Conference on Autism. Milwaukee,WI,1996.
Kontstantareas M and Homatidis S "Ear infections in autistic
and normal children." J Autism and Dev Dis 17:585,1987.
Kennedy M and Volz P "Dissemination of yeasts after gastrointestinal
inoculation in antibiotic-treated mice." Sabouradia 21:27-33,
1983.
Danna P, Urban C, Bellin E, and Rahal J. "Role of Candida
in pathogenesis of antibiotic associated diarrhea in elderly patients."
Lancet 337: 511-14, 1991.
Ostfeld E , Rubinstein E, Gazit E, Smetana Z. "Effect of systemic
antibiotics on the microbial flora of the external ear canal in hospitalized
children." Pediat 60: 364-66, 1977.
Kinsman O S, Pitblado K." Candida albicans gastrointestinal
colonization and invasion in the mouse: effect of antibacterial dosing,
antifungal therapy, and immunosuppression." Mycoses 32:664-74,
1989.
Van der Waaij D. "Colonization resistance of the digestive
tract—mechanism and clinical consequences." Nahrung 31:507-17,
1987.
Samonis G and Dassiou M. "Antibiotics affecting gastrointestinal
colonization of mice by yeasts." Chemotherapy 6: 50-2, 1994.
Samonis G, Gikas A, and Toloudis P. "Prospective evaluation
of the impact of broad-spectrum antibiotics on the yeast flora of
the human gut."European Journal of Clinical Microbiology & Infectious
Diseases 13:665-7, 1994.
Samonis G, Gikas A, and Anaissie E. "Prospective evaluation
of the impact of broad-spectrum antibiotics on gastrointestinal yeast
colonization of humans." Antimicrobial Agents and Chemotherapy
37: 51-53, 1993.
Gorbach S et al. "Successful treatment of relapsing Clostridium
difficile colitis with Lactobacillus GG." Lancet 1987 ii: 1519,1987.
Van der Waaij D. "Colonization resistance of the digestive
tract--mechanism and clinical consequences." Nahrung 31:507-17,
1987.
Berg R. "Promotion of enteric bacteria from the gastrointestinal
tracts of mice by oral treatment with penicillin clindamycin, or metranidazole."
Infection and Immunity 33:854-61, 1981.
Finegold S. "Anaerobic infections and Clostridium difficile
colitis emerging during antibacterial therapy." Scand J Infect
Dis Suppl 49: 160-4, 1986.
Sumiki Y. "Fermentation products of mold fungi.IV. Aspergillus
glaucus.I." J Agr Chem Soc Jap 5 : 10, 1929.
Sumuki Y. "Fermentation products of molds." J Agr Chem
Soc Jap 7:819, 1931.
Kawarda A, Takahoshi N., Seta Y, Takai M, and Tamura S. "Biochemical
studies on bakanae fungus." Bull Agr Soc Jap 19:84, 1955
Mrochek J and Rainey W. "Identification and biochemical significance
of substituted furans in human urine." Clin Chem 18: 821-828,
1972.
Pettersen J and Jellum E. "The identification and metabolic
origin of 2-furoylglycine and 2,5-furandicarboxylic acid in human
urine." Clin Chem Acta 41:199-207, 1972.
Hanneman K, Puchta V, Simon E., Ziegler H., Ziegler G, and Spiteller
G. "The common occurrence of furan fatty acids in plants."
Lipids 24:296-8, 1989
Henderson S and Lindup E. "Renal organic acid transport: uptake
by rat kidney slices of a furan dicarboxylic acid which inhibits plasma
protein binding of acidic ligands in uremia." J Pharmacol and
Exp Ther 263:54-60, 1992.
Gupta S, Aggarawal, and Heads C. (1995). "Dysregulated immune
system in children with autism. Beneficial effects of intravenous
immune globulin on autistic characteristics." J. Autism Develop
Dis 26: 439-52, 1996.
Warren R P, Foster A, Margaretten N C. "Immune abnormalities
in patients with autism." J. Autism Develop Dis 16, 189-197,
1986.
Warren R P, Yonk J, Burger R A, Odell D, and Warren W L. "
Dr. positive T cells in autism: association with decreased plasma
levels of the complement C4B protein. "Neurophyschobiology 39:53-57,
1995.
Stubbs E G, Crawford M L, Burger D R, and Vanderbark A A. "Depressed
lymphocyte responsiveness in autistic children." J Autism Child
Schizophr 7:49-55 1977.
Singh V K, Frudenberg H H, Emerson D, Coleman M. "mmunodiagnosis
and immunotherapy in autistic children." Ann NY Acad Sci 540:
602-604, 1998.
Shah D and Larsen B. "Identity of a Candida albicans toxin
and its production in vaginal secretions." Med Sci Res 20:353-355,
1992.
Shah D and Larsen B. "Clinical isolates of yeast produce a
glitotoxin-like substance." Mycopathologia 116:203-208, 1991.
Fischer A, Ballet J, and Griscelli C. "Specific inhibition
of in vitro Candida-induced lymphocyte proliferation by polysaccharide
antigens present in the serum of patients with chronic mucocutaneous
candidiasis." J Clin Invest 62: 1005-1013, 1978.
Iwata K and Ichita K. "Cellular immunity in experimental fungal
infections in mice." Mykosen Supplement 1;72-81, 1978
Roboz J and Katz R. "Diagnosis of disseminated candidiasis
based on serum D/L arabinitol ratios using negative chemical ionization
mass spectrometry." J Chromatog 575: 281-286, 1992
Wong B, Brauer K., Clemens J., and Beggs S. "Effects of gastrointestinal
candidiasis, antibiotics, dietary arabinitol, and cortisone acetate
on levels of the Candida metabolite D-arabinitol in rat serum and
urine." Infect Immunol 58:283-288, 1990.
Larrson, Lennart. "Determination of microbial chemical markers
by gas chromatography-mass spectrometry-potential for diagnosis and
studies on metabolism in situ". APMIS 102: 161-169, 1994.
Gitzelman R., Steinmann B, and Van der Berghe G. "Disorders
of fructose metabolism." In: The Metabolic Basis of Inherited
Disease. pgs 399-424, 1989. 6th edition. Edited by C Scriver.
McGraw Hill, NY, NY.
Varma R and Hoshino A." Serum glycoproteins in schizophrenia."
Carbohydrate Research 82: 343-351, 1980.
Varma R, Michos G, Gordon B, Varma R S, and Shirey R." Serum
glycoprotiens in children with schizophrenia and conduct and adjustment
disorders." Biochem Med 30: 206-214, 1983.
Horowitz B, Edelstein S, and Lipman L. " Sugar chromatography
studies in recurrent vulvovaginitis." J Reproductive Medicine
29:441-443, 1984.
Roberts J, Burchinal M, and Campbell F. "Otitis media in early
childhood and patterns of intellectual development and later academic
performance." J Ped Psychol 19:347-367, 1994.
Hagerman R and Falkstein A. "An association between recurrent
otitis media in infancy and later hyperactivity." Clin Pediat
26:253-257, 1987.
Teele D, Klein J, Rosner B, and The Greater Boston Study Group.
"Otitis media with effusion during the first years of life and
development of speech and language." Pediatrics 74:282-287, 1984.
Silva P, Chalmers D, and Stewart I. "Some audiological, psychological,
educational, and behavioral characteristics of children with bilateral
ottitis media with effusion: a longitudinal study."J Learning
Disabilities 19:165-169, 1986
Sak R and Ruben R. "Effects of recurrent middle ear effusion
in preschool years on language and learning." Developmental and
Behavioral Pediatrics 3: 7-11, 1982
Vojdani A, Rahimian P, Kalhor H, and Mordechai E."Immunological
cross reactivity between candida albicans and human tissue."
J Clin Lab Immunol 48: 1-15, 1996
"Yeast-related mental disturbances, Psychiatric symptoms elicited
through biological mechanisms." An interview with Richard G.
Jaeckle MD Mastering Food Allergies 10: 1-4, 1995.