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PC Präsentation über das Immunsystem und Schwermetallen

PC Präsentation über AD(H)D - Aachen, April 2002 - Kongress des Bundesverbandes Arbeitskreis Überaktives Kind e.V.


Autismus/PDD

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Autismus/PDD

Das Protokoll der Bundestagung des Autismus Vereins 1996 in Milwaukee

Hier folgt das Protokoll der Bundestagung des Autismus-Vereins, die von 10. bis 13. Juli 1996 in Milwaukee Wisconsin statt gefunden hat. Einige wissenschafliche und technische relevante Fragen betreffend Tests für organischen Säuren bei Kindern mit Autismus werden angesprochen.

Die Erfahrung bei Kindern mit Autismus betreffend Urin-Organische-Säuren-Tests um abnormale mikrobielle Stoffwechselprodukte zu entdecken.

In den letzten zwei Jahren haben wir mit Gas-Chromatographie/ Massenspektrometrie die biochemische Abnormalitäte, die von mikrobieller Herkunft abstammen in den Urinproben von Kindern mit Autismus und anderen Entwicklungsstörrungen untersucht. Unsere Interesse in diesem Phänomen begann als wir festgestellt haben, dass bestimmte mikrobielle Stoffwechselprodukte in den Urinproben von zwei Brüder mit Autismus höher als normal waren (1).

Diese Entdeckung hatte besondere Interesse für uns, wegen eines Berichtes, dass Kindern mit Autismus ein höheres Vorkommen von Ohrenentzündungen im Vergleich zu gleichaltrigen Kindern haben; dass schwach funktionierende Kinder mit Autismus frühere Ohrenentzündungen im Vergleich zu den besseren funktionierenden autistischen Gleichraltrigen hatten; und dass die Ohren von Kindern mit Autismus anatomisch anders am Kopf gesetzt waren im Vergleich zu den bei normalen Kindern - und vielleicht zu einer vermehrten Empfindlichkeit für Ohrenentzündungen führte. (2). Überwucherungen von Hefen und anaerobischen Bakterien im Darm sind ausreichend dokumentierte Folgeerscheinungen von oral-verabreichten Antibiotika, die für die Behandlung der Ohrenentzündungen benutzt wurden (3-10).

Deshalb gibt es die Möglichkeit, dass die abnormale biochemische Produkte der Mikroorganismen eine Rolle in der Ätiologie von Autismus spielen - wie abnormal erhöhte Niveaus von Phenylalanin und seine Stoffwechselprodukte PKU-Krankheit (Phenylketonurie) verursacht.
Bestimmte Stoffwechselprodukte die vorher in Urinproben identifiziert wurden, sind u.a. Weinsäure und Zitraäpfelsäure. Andere Verbindungen, die zum ersten Mal identifiziert wurden sind u.a.: Arabinose (ein Kohlenhydrat), 3-Methyläpfelsäure, 3-Oxoglutarinsäure, Phenylkarbonsäure und Karboxyzitrinsäure (1). In letzter Zeit haben wir zusätzliche Verbindungen, die gewöhnlich in den Urinproben von Kindern mit Autismus erhöhte sind, u.a. Dihydroxyphenylpropionsäure, Furandikarbonsäure, Hydroxymethylbrenzschleimsäure und Furankarbonkarbonylglykokoll, entdeckt. Wir vermuten, dass die meisten der obengenannten Verbindungen von mikrobiellen Herkunft sind, aufgrund Berichten, dass diese Verbindungen oder nahverwandte Biochemikalien im Nährboden der Hefen, Pilzen oder Bakterien vorkommen. (1, 11-13).

In dieser Zeit, haben wir Information über diese Verbindungen und ihre mögliche Rolle bei Autismus gesammelt:

1. bei der Durchführung einer klinischen Untersuchung mit Antipilz-Therapie in 23 Kindern mit Autismus, die im Krankenhaus als ambulante Patienten behandelt waren
2. bei dem Angebot von Labortests an Ärzte, die diese Tests als Referenzen anwenden um mögliche genetische Störungen im Stoffwechsel, sowie behauptete abnormale mikrobielle Stoffwechselprodukte zu untersuchen
3. bei der Untersuchung der Nährboden verschiedenen Mikroorganismen, die unterschiedliche Arten Verbindungen produzieren

Eine klinische Studie mit Antipilzmitteln

Ein Forschungsantrag wurde entworfen um herauszufinden:

1. ob die Ausscheidung von abnormalen Krebszyklus-Stoffwechselprodukte und/oder Kohlenhydraten im Urin biochemische Eigenschaften in Kindern mit Autismus sind und
2. ob die Antipilz-Behandlung eine Verminderung oder Eliminierung von abnormalen Krebs-Zyklus-Stoffwechselprodukten, wie Dihydroxypriopionsäure, Phenylkarboxylsäure und/oder Kohlenhydraten, bei Kindern mit Autismus und/oder autistischen Symptome ergibt.


Die Studie wurde von der Untersuchungsaufsichtsrat der Children's Mercy Hospital (Krankenhaus) genehmigt. Die Finanzierung für die Studie kam von einem Stipendium der Katherine B. Richardson Foundation von Pfizer Pharmaceutical Corporation und von Eltern eines autistischen Kindes.

Dreiundzwanzig Kindern wurden für die Studie eingeschrieben. Jedes Kind wurde entsprechend die neuesten Kriterien der American Psychiatric Association (amerikanischen psychiatrischen Gesellschaft) DSM-IV (1994) klassifiziert. Nach der Einwilligung, ohne besondere Vorbereitung, wurde eine Stichprobe von Urin für Analyse nach organischen Säuren mit Gaschromatographie/Massenspektrometrie gesammelt.

Wenn der Urin abnormale Krebs-Zyklus Stoffwechselprodukte und/oder erhöhte abnormale Kohlenhydrate erwies, erhielt das Kind eine Behandlung für eine verdächtigte Hefepilz-Entzündung mit 100 000 Einheiten 4 mal pro Tag von oral- verabreichtem Mycostatin (Nystatin) für 10 Tage. Eine neue Probe wurde gesammelt und nach organischen Säuren analyziert. Wenn die zweite Probe noch abnormale Stoffwechselprodukte erwies, wurde eine zweite Behandlung mit Mycostatin für 2 Monaten gegeben und der Urin wieder untersucht. Wenn er noch abnormale Stoffwechselprodukte erwies, bekam das Kind Flukonazol (Diflucan) 2 mg/kg/Tag täglich für 2 Wochen. Eine zweite Behandlung für zwei Wochen wurde durchgeführt, wenn abnormale Stoffwechselprodukte im Urin noch festgestellt wurden und die Leberfunktion, basierend auf Transaminase-Aktivität im Serum vor und nach Flukonazol-Therapie, in einem zufrieden Zustand war. Eine Stichprobe des Urins wurde zwei Wochen später für organische Säuren analysiert. Eine zusätzliche Urinprobe wurde vier Wochen nach Ende der Therapie gesammelt um die Dauer von den biochemischen Abnormalitäten, die mit der Therapie verbunden waren, zu feststellen.

Die Basiswerte im Urin jeder Patient wurden als Kontrollen benutzt. Urin von 20 der normalen Kindern von Angestellten des Labors, wurden als zusätzliche Kontrollen angewendet. Zusätslich wurden 50 normale Kinder als Kontrollen gesammelt. Eine Auswertung der Schwierigkeit des autistischen Verhaltens wurden vom Psychologen, der mit den Eltern zusammen arbeitet und einem Lehrer (wenn das Kind zur Schule ging) mit einer CARS Skala (Childhood Autism Rating Scale - Autismus Bewertungsskala für Kinder) gemacht. Diese Auswertung wurde zweimal gemacht: vor Beginn der Therapie und nach Ende der Therapie. Es wurden zwei Untersuchern eingesetzt, um die Zuverlässigkeit dieser Untersuchung zu verstärken. Außerdem sind die Eltern und Lehrerinnen, die jenigen, die das Kind am längsten beobachtet haben.
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Die Wirkung der Nystatin-Therapie

Die folgende Tabelle zeigt die Änderungen in den organischen Säuren-Werten im Urin nach 10 Tage Behandlung mit Mycostatin.

Tabelle 1 - Die Wirkung von 10-Tage Nystatin-Therapy auf den organischen Säuren im Urin von Kindern mit Autismus
Grundlinie Nystatin-1
Verbindung Mittelwert Median

Standard-
Abweichung

Mittelwert

%Verminderung
im Mittelwert

Median

Standard-
Abweichung

T-Test Paarung
Zitraäpfelsäure 3.95 1.70 5.52 2.52 36.3 1.40 3.57 0.15
5-OH-Methyl-2-Brenzschleimsäure* 139.13 58.00 181.37 56.59 59.3 16.50 129.74 0.05
3-Oxo-Glutarin 0.54 0.00 69.31 0.22 60.0 0.00 0.94 0.16
Furan-2,5-Dikarbonsäure * 55.77 26.00 75.94 16.87 69.8 10.00 19.64 0.01
Weinsäure 27.51 4.20 72.80 15.31 44.3 1.80 45.81 0.06
Furankarbonyl Glykokoll* 58.88 41.00 77.53 45.54 22.7 12.00 88.73 0.31
Arabinose 384.36 271.00 480.31 178.95 53.4 126.00 145.28 0.04
Dihydroxyphenyl-Propionsäure 147.00 99.00 158.52 131.87 10.3 131.00 85.16 0.34
Isozitrinsäure Analog* 21.80 14.00 20.85 13.64 37.4 12.00 9.11 0.07
VMA Analog* 16.07 6.50 24.47 9.24 42.5 8.20 8.49 0.13
Carboxyzitrin* 31.45 9.80 65.89 18.26 41.9 6.30 27.85 0.22
Phenylkarbonsäure* 24.33 8.70 30.69 46.06 -89.3 14.00 57.04 0.05
Indol Verbindung* 54.67 45.00 61.17 25.52 53.3 15.00 27.25 0.02

* Verbindungen (mit Sternchen) versehen sind in Einheiten/mol Kreatinin; die Anderen sind in mmol/mol Kreatinin.

Tabelle 1 indiziert, dass der Mittelwert von allen obengenanten Verbindungen außer Phenylkarbonsäure, sich nach 10 Tage Nystatin-Therapie vermindert haben. Der Medianwert von Phenylkarbonsäure ist eigentlich nach der Nystatin-Therapie 89.3% gestiegen (p=0.05 bei T-Test Paarung).

Der Prozent Verminderung von Dihydroxyphenylpropionsaure und Furankarbonylglykokoll ist verhältnismäßig klein und hat wenig Bedeutung. Die Prozent Verminderung für die zusätzliche Verbindungen ist größer (36.3-69.8%) und hat eine größere statistische Bedeutung in der T-Test Paarung. Bitte merken Sie, dass die Ergebnisse von vier Patienten nicht inbegriffen sind, weil diese Ergebnisse spät angekommen sind, aber werden in der Schlussanalyse berücksichtigt.

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Tabelle 2 - Die Wirkung von 70 Tagen Nystatin-Therapie auf den organsichen Säuren im Urinproben von Kindern mit Autismus.
Grundlinie Nystatin-1
Verbindung Mittelwert Median

Standard-
Abweichung

Mittelwert

% Verminderungim Mittelwert

Median

Standard Abweichung

T-Test Paarung
Zitraäpfelsäure 4.69 1.60 6.33 2.82 39.90 2.00 2.19 0.13
5-OH-Methyl-2-Brenzschleimsäure* 115.00 56.00 118.6 47.05 59.00 23.50 69.81 0.02
3-Oxo-Glutarin 0.66 0.00 1.15 0.97 -47.00 0.00 2.47 0.29
Furan-2,5-Dikarbonsäure * 54.7 29.50 71.30 24.54 55.20 12.50 31.67 0.05
Weinsäure 36.3 6.85 83.76 4.39 87.90 1.70 7.76 0.07
Furankarbonyl Glykokoll* 73.6 55.5 85.39 39.49 46.30 23.50 42.07 0.09
Arabinose 412 276.5 543.4 212.8 48.30 154.50 184.74 0.13
Dihydroxyphenyl-Propionsäure 186 141.00 167.0 165.2 11.80 128.50 130.76 0.36
Isozitrinsäure Analog* 24.9 18.00 22.31 14.71 41.20 11.00 11.44 0.07
VMA Analog* 20.4 8.65 27.32 23.79 -16.70 8.75 39.23 0.38
Carboxyzitrin* 41.0 19.50 75.00 13.32 67.60 2.60 23.89 0.11
Phenylkarbonsäure* 27.5 18.00 33.91 46.81 -69.60 8.65 88.61 0.16
Indol Verbindung* 59.4 48.00 56.36 30.09 46.50 32.00 16.59 0.03

* Die Verbindungen (mit Sternchen) versehen sind Einheiten/mol Kreatinin; die Anderen sind mmol/mol Kreatinin.

Nach 70 Tagen Nystatin-Therapie haben die Mittelwerte für 10 von den 13 Verbindungen sich verringert. Der Durchschnittwert für 3-Oxoglutarinsäure, VMA-Analog und Phenylkarbonsäure-Verbindungen waren erhöht nach Nystatin-Therapie. Die Prozentverminderung von Dihydroxyphenylpropionsäure war klein (11.8%) und von wenig Bedeutung. Die Mittelwert-Prozentveränderung für die übrigen Verbindungen ist von 39.9 zu 87.9 mit p Werte von 0.02 bis 0.13 in der Test-Paarung. (Der p Wert ist die Wahrscheinlichkeit, dass die verminderten Werte zufällig vorkommen.)
Die verhältnismäßig kleine Verminderung in Dihydroxyphenylpropionsäure führte zum Verdacht, dass diese Verbindung nicht von Pilzen ableitet. Die Untersuchungen wurden mit mehreren Patienten, die auf Wunsch des Arztes, für eine Clostridie-Übersiedlung mit Metronidazol (Flagyl) behandelt waren. Wir untersuchten einige von den Patienten vor und nach Metronidazol-Therapie und entdeckten eine dramatische Verminderung in der Konzentration der Verbindungen bei diesen Patienten nach Therapie.

Die Wirkung der Flagyl Therapie

Tabelle 3 zeigt eine dramatische Verminderung in der Urin-Konzentration Dihydroxyphenylpropionsäure nach der standard Dosierung der Antibiotikum Flagyl. In alle vier Patienten ist der Konzentration 99% oder mehr, nach zwei bis drei Wochen Behandlung, zurückgegangen. Bei den ertsten oben genanten Patient ist der Wert Dihydroxyphenylpropionsäure, nach der Absetzung von Flagyl-Behandlung, wieder rasch gestiegen.

Tabelle 3 - Die Wirkung von Flagyl-Therapie auf der Auscheidung im Urin von Dihydroxyphenylpropionsäure
Diagnose & Geschlecht Alter Zeitdauer(Tage)vom Anfang der Flagyl-Therapie

Dihydroxyphenylpropionsäureim Urin*

Autismus, männlich 4 0 435
    6 184
    16 1
    21 (Flagyl abgesetzt) 5
    24 2
    43 236
    93 274
Vorherige C. difficile- Infektion und Durchfall, weiblich 54 0 396
    13 1
Autismus, männlich 3 0 549
    19 1
    30 3
Autismus, männlich 4 0 1362
    11 28
    15 3

*In mmol/mol Kreatinin gemessen.

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Bewertung der klinische Verbesserungen

Dreizehn von den Eltern/Lehren von sech Kindern mit Autismus haben eine CARS-Auswertung vor und nach Therapie mit Nystatin durchgeführt.

Der Mittel-CARS-Wert vor Therapie war 37.3 (sd= 4.2 ), die eine Bewertung von "schwer autistisch" enthält aber den Wert nach Therapie von 32.6 (sd=5.1), eine Bewertung von "mild bis gemäßigt autistisch."

Der Unterschied wurde als sehr bedeutend in der T-Test Paarung (p< .001) geschätzt.

CARS-Wert Diagnose
15 - 30.0 nicht-autistisch
30.1 - 37.0 mild bis gemäßigt autistisch
37.1 - 60 schwer-autistisch

Verbesserungen laut Eltern und Lehrer entahlten u.a. verminderte Hyperaktivität, verbesserter Blickkontakt, vermehrte Sprache, verbessertes Schlafverhalten, verbesserte Konzentration, vermehrtes fantasievolles Spiel, vermindertes stereotypisches Verhalten (sowie das drehen von Objekten) und verbesserte akademische Leistung.

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Diskussion

Wir waren bevor der Studie nicht aufmerksam von möglichen Rollen der Stoffwechselprodukte von anaeroben Bakterien bei Autismus. Die Übersiedlung von anaeroben Bakterien kann Antipilz-Therapie komplizieren.

In mehreren Fällen stieg die Konzentrationen von Dihydroxyphenylpropionsäure nach Antipilz-Therapie. Es ist möglich, dass anaerob Bakterie sich vermehren, nachdem die Hefe/Pilz Übersiedlungen in der mikrobiellen Umgebung verringert wird.

Wenn Hefepilz- und anaerob-Bakterien- Stoffwechselprodukte in der Mechanismus Autismus zusammen beteiligt sind, dann ist es nötig ein komplizierter Antipilz-Therapie zu benutzen, um der Gleichgewicht in Mikroben zu erstatten, vielleicht bei der Einnahme von günstigen Bakterien, wie Lactobacillus acidophillus, die den Darm besiedeln. So eine Therapie erwies sich erfolgreich in der Behandlung einer mit wiederkehrende Clostridie difficile Übersiedlungen (14).

Die bedeutende Verminderung Dihydroxyphenylpropionsäure nach der Behandlung mit Flagyl, ein antibiotisches Agens, das spezifisch gegen anaerob Bakterien wirkt, aber keine antipilz Eigenschaften (15, 16) besitzt, spricht dafür, dass die Herstellung dieses Produkt von einer oder mehreren Arten anaeroben Bakterien ableitet. Phenylpropionsäure und Monohydroxyphenylpropionsäure, die chemisch verwandt sind, werden von mehreren Arten Clostridie produziert (17). Jedoch haben wir es nicht geschafft, diese Verbindung in den Nährböden, indem mehrere Arten Clostridie gezüchtet wurden, zu identifizieren.

Der Misserfolg Dihydroxyphenylpropionsäure * in reinen Kulturen Clostridie zu isolieren, könnte wegen folgenden Gründen stammen u.a.:

1. Ein Vorläufer dieser Verbindung, wie Monohydroxyphenylpropionsäure, könnte bei der anaeroben Bakterie produziert werden und dann von anderen Mikroorganismen und/oder durch menschlichem Stoffwechsel umgewandelt werden.

2. Die anaerob Bakterien, die diese Verbindung produziert könnte schwierig In-Vitro zu Wachs zu bringen sein.

3. Der Nährboden für diesen Organismen stellt vielleicht nicht alle Ernährungsstoffe zur Verfügung, die für die Biosynthese dieser Verbindung bei diesem Organismus nötig sind. Wir interessierten uns für eine mögliche Rolle dieser Verbindung im Mechanismus von Autismus, weil sie zu den Neurotransmittern Dopamin und Norepinephrin chemisch verwandt sind und auch, weil sie Dopamindecarboxylase - das Enzym, das für die Umwandlung DOPA zu Dopamin verantwortlich ist, beeinträchtigen (18).

* Diese Verbindung wurde vor kurzem als 3-(3-Hydroxyphenyl)-3-Hydroxypropionsäure identifiziert.

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