Ohrenentzündungen in Frühkindheit und die Beziehung zu späterer
Hyperaktivität
Exzerpiert aus The Yeast Connection von Dr. William Crook.
In August 1982, wurde mir Wesley, ein zweieinhalb jähriger Junge,
für eine Untersuchung wegen schwer nervösen Symptomen u.a. Wutanfälle
und Hyperaktivität verwiesen. Als ich seine medizinische Geschichte
übersah, merkte ich, dass er unter wiederholenden Ohrenentzündungen,
die mit Antibiotika behandelt waren litt. Innerhalb zwei Monaten bekam
er Antibiotika jeden Tag, in einer Versuch die Ohrenentzündungen
zu überwinden. Als er zwei Jahren alt war, hat seinen Kinderarzt
ihm, wegen den Wütanfällen und anderen schweren Nervensystem-Symptomen,
an einem klinischen Psychologe, für Verhaltensmodifizierung verwiesen.
Leider wurden die Therapien nicht erfolgreich und er hatte immer noch
Verhaltensprobleme, sowie Ohrenentzündungen.
Wegen diesen Symptomen und der Geschichte von mehrfachen Runden des Antibiotikums,
verschrieb ich mündlich verabreichtes Nystatinpuder und eine zuckerfreie
Diät. Gleich dannach wurde Wesley wie "ein anderes Kind";
jedoch, wenn er mit Zucker oder Junkfood herausgefordert war, kammen die
Hyperaktivität und Reizbarkeit zurück. Wesley hat die Diät
weitergemacht und bekam Nystatin regelmäßig für zwei weitere
Jahre. Danach konnte er die Diät manchmal nachlassen, aber große
Beeinträchtigungen in der Diät wurden immer Probleme hervorbringen.
Im Herbst 1995, habe ich Wesleys Mutter angerufen um herauszufinden,
wie es ihm ginge. Sie hat mir gesagt, dass er jetzt 16 Jahre alt wurde,
eine gesunde Diät mit Vitamine und Magnesium-Ergänzungen einnimmt
und manchmal noch Nystatin. Sie behauptet dass, "Er hat nie Ritalin
oder andere Medikamente gebraucht. Er hat Selbstbewusstsein und ist ein
guter Student".
Den neuesten Stand 2000: In April 2000 hat Wesleys Mutter mich angerufen
und erzählte, "Er ist ein wunderbarer Sohn. Er ist jetzt von
der Highschool absolviert und hat in den letzten drei Jahren eine verantwortliche
Stelle gehalten. Er wird am 15. April heiraten".