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PC Präsentation über den Immunsystem und Schwermetallen

PC Präsentation über AD(H)D - Aachen, April 2002 - Kongress des
Bundesverbandes Arbeitskreis Überaktives Kind e.V.


Autismus/PDD

ADD/ADHD

 

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ADD/ADHD

 

Die Verbindung von ADD/ADHD & anderen Beschwerden

Lesen Sie was Forschern in professionellen Zeitschriften von der Zusammenhang zwischen AD(H)D und anderen Beschwerden herausgegeben haben.

 

Ohrenentzündungen (Otitis Media) & ADD/ADHD

Otitis media in Kindern mit Lernstörungen und mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom-Hyperaktivitätsstörung:

"Basiert auf Berichte von Eltern, hatten Kindern mit ADHD bedeutend mehr Ohrenschmerzen während den vorherigen 3 Monaten und bedeutend häufiger Ohrenentzündungen während des vorherigen Jahres.... Obwohl Mittelohrkrankungen im Vorschulalter immer wieder mit späteren Sprachdefiziten verbunden wird, schlägt diese Studie vor, dass Mittelohrkrankheiten bei Kindern im Schulalter auch mit Hyperaktivität und/oder Aufmerksamkeitsstörungen unabhängig von Lernbehinderungen verbunden sein könnte."
- Adesman AR, Altshuler LA, Lipkin PH, Walco GA. Pediatrics 1990 Mar;85 (3 Pt 2):442-6. Division of Developmental and Behavioral Pediatrics, Schneider Children's Hospital, Long Island Jewish Medical Center, New Hyde Park, NY 11042.

Minimal Gehirnstörung und Otitis media:

"Die Häufigkeit von Otitis media bei 22 hyperaktiven Kindern mit Lernstörungen wurde mit der von 772 normalen Kindern verglichen. Die selbe Kriterien für Diagnose wurde in beiden Gruppen benutzt. Die Gruppen waren gleichwertig nach sozial Klasse und Alter (7 bis 13 Jahren) als sie untersucht wurden. Eine bedeutende höhere Prozentzahl von hyperaktiven Kindern (54%) hatten mehr als 6 Episode Otitis media im Vergleich zu der normalen Gruppe (15%). Sechsunddreißig Prozent von den hyperaktiven Kindern hatten mehr als 10 Episoden im Vergleich zu 5% in der normalen Gruppe."
- Hersher L. Percept Mot Skills 1978 Dec; 47 (3 Pt 1): 723-6.

Eine Zusammenhang zwischen wiederkehrenden Otitis media in früher Kindheit und späterer Hyperaktivität:

"Eine Zusammenhand zwischen der Häufigkeit von Otitis media in früher Kindheit wird in dieser Studie berichtet. Die Versuchskindern waren 67 Kinder, die nach Schulmisserfolg an einer pädiatrischen Entwicklungsklinik geschickt wurden. Die im Alter zwischen 6 und 13 Jahre, hatten alle spezifische Lernprobleme und 27 wurden von zwei oder mehr Untersuchern auch als hyperaktiv eingestuft. Sechzehn von den hyperaktiven Kindern wurden mit Psychostimulanten behandelt worden. Im Rückblick gibt es eine positive Korrelation zwischen vermehrten Otitis media Entzündungen in früher Kindheit und das Bestehen und Stärke des hyperaktiven Verhaltens. Vierundneunzig Prozent der Kinder, die wegen Hyperaktivität medizinisch behandelt wurden, hatten drei oder mehr Otitisentzündungen und 69% hatten mehr als 10 Entzündungen. Im Vergleich hatten 50 % der nicht- hyperaktiven Patienten, die Misserfolg in der Schule hatten, drei oder mehr Entzündungen und 20% hatten mehr als 10 Entzündungen. Es war bei 22 von 28 Kindern (79%) bekannt, dass sie, bevor sie ein Jahr alt waren, mehr als 10 Entzündungen gelitten hatten."
- Hagerman RJ, Falkenstein AR. Clin Pediatr (Phila) 1987 May; 26(5): 253-7.

Allergien & ADD/ADHD

Topographisches Mapping von elektrischer Gehirnaktivität bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, die durch Nahrungsmittelallergien verursacht war.

"...Diese Untersuchung ist die Erste, die eine Verbindung zwischen elektrischer Gehirnaktivität und der Aufnahme von provozierenden Nahrungsmitteln bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, die durch Narhrungsmittelallergien verursacht wurde beweist. ABSCHLUSS: Diese Daten unterstützen die Hypothese, dass in einer Subgruppe von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, bestimmte Nahrungsstoffe nicht bloß klinische Symptome verursachen können, aber auch die elektrische Gehrinaktivität ändern können. "
- Uhlig T, Merkenschlager A, Brandmaier R, Egger J Eur J Pediatr 1997 Jul;156(7):557-61. Institute for Child Health Research, Clinical Sciences Division, West Perth, Australia.

Kontrollierte Probe auf Oligoantigen-Behandlung bei Hyperkinetischsyndrom:

"76 hyperkinetischen Kindern wurden mit einer oligoantigenischen Diät behandelt worden, 62 verbesserten sich und es gelang 21 davon, Verhalten im normalen Bereich zu erreichen....Symptome wie Kopf-, Darmschmerzen und Anfälle wurden oft verbessert. Von den Kindern, die sich ganz verbesserten, führten 28 eine doppelblind placebo-kontrollierte Kreuzprobe durch, in der die Nahrungsmittel, die im Verdacht standen Symptomen zu provozieren, wieder in der Diät eingenommen wurden. Die Symptome tauchten wieder auf oder waren häufiger verschlimmert , wenn die Patientin diese Nahrungsmittel wieder einnahmen als bei den Placebos. 48 Nahrungsmittel wurden angeklagt. Künstliche Farbstoffe und Konservierungsmittel in den Nährstoffen waren am häufigsten provozierend, aber keinen von den Kindern war nur zu diesen allein empfindlich."

- Egger J, Carter CM, Graham PJ, Gumley D, Soothill JF. Lancet 1985 Mar 9; 1(8428): 540-5.

Kontrollierte Untersuchung bei Kindern, die mit Hyposensibilisierung auf nahrungsmittelinduziertem Hyperkinetischsyndrom behandelt waren:

"Nahrungsmittelintoleranz scheint eine sehr wichtige Ursache von hyperkinetischem Syndrom zu sein, aber besondere Diäte sind teuer, sozial problematisch und oft Ernährungsarm. Enzympotenzierte Desensibilisierung (EPD) kann diese Schwierigkeiten überwinden. EPD wurde in einer doppelblind placebo-kontrollierten Studie von 40 Kindern mit nahrungsmittelinduziertem Hyperkinetischensyndrom untersucht. Insgesamt 185 Kindern mit etabliertem hyperkinetischen Syndrom haben vier Wochen lang oligoantigenischen Diäten unterzogen. Darunter waren 116, indem die provozierende Nahrungsmittel identifiziert wurden, bei der sequenziellen Einführung dieser provozierenden Nahrungsmittel behandelt. Die Nahrungsmittel, die reproduzierbares hyperkinetisch Verhalten provozierten, wurden dann ausgelassen. 40 Patienten, die an der Hyposensibilisierungsprobe teilnahmen, waren willkürlich geteilt in Kontroll- und Behandlungsgruppen. Die behandelten Patienten bekamen dreimal eine Dosis EPD (Beta-Glukuronidase und eine kleinere Menge von Narungsmittelantigenen) intradermal im Abständen von zwei Monaten. Die Kontrollgruppe bekam nur Puffer. Danach wurde die Patienten erlaubt, die Nahrungsmittel, die als provozierende Nahrungsmittel bekannt waren, zu essen. Von den 20 Patienten, die aktive Behandlung bekammen, 16 sind tolerant zu den provozierenden Nahrungsmitteln geworden, im Vergleich zu 4 von 20, die das Placebo (p weniger als 0.001) bekamen. Unsere Ergebnisse indizieren, dass EPD den Kindern mit Hyperkinetischsyndrom, die Nahrungsmittel, die früher als verantwortlich für ihre Symptome identifiziert wurden, essen ermöglicht. Diese Ergebnisse unterstutzen die Meinung, dass Nahrungsmittelallergien ein möglicher Mechanismus für Hyperkinetischsyndrom sind."
- Egger J, Stolla A, McEwen LM. Lancet 1992 May 9; 339 (8802):1150-3. University Children's Clinic, Munich, Germany.

Ernährung & ADD/ADHD

Essentille Fetsäurenmängel

"Jungen mit niedrigen Omega-3 Fettsäuren-Werten im Blut hatten eine vermehrte Wahrscheinlichkeit Lernprobleme und niedriger allgemeine akademische und mathematische Fähigkeiten zu haben, als Kindern mit höheren Essentiellen-Fettsäuren-Werten."

- Stevens, LJ and Burgess J. Omega-3-fatty acids in boys with behavior, learning, and health problems. Physiology Behavior 1996; 59: 915-920.

Zinkmangel:

"...Kindern mit AD(H)D hatten deutlich niedriger Zinkniveaus im Vergleich zu den Kindern in der Kontrollgruppe. 30% der Kindern mit AD(H)D hatten defizite Werte. Es ist möglich, dass niedrige Zink-Werte zu einer unterdrückte Herstellung von Melatonin und Serotonin im Gehirn führen kann und dadurch einige Symptome des AD(H)Ds verursacht."

- Toren P. et al. Zinc deficiency in attention deficit hyperactivity disorder. Biological Psychiatry 40: 1308-1310, 1996.
"Affen mit gemäßten Zinkmangel zeigten Beeinträchtigung in Sehaufmerksamkeit und bei kurzfristigen Gedächtnisaufgaben."
- Golub MS et al. Modulation of behavioral performance of prepubertal monkeys by moderate dietary zinc deprivation. Am J Clin Nutr 60: 238-243, 1994.

Vitamin B-6 Ergänzungen verursacht eine Umkehrung in AD(H)D:

"Die Ergebnisse der Studie indizierten, dass ein Dosis zwischen 15-30 mg/kg Körpergewicht Vitamin B6 genau so wirksam wie Ritalin in der Behandlung von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom-Hyperaktivitätsstörung war."
- Coleman M. et al. A preliminary study of the effect of pyridoxine administration in a subgroup of hyperkinetic children: a double blind crossover comparison with methylphenidate. Biological Psychiatry 14: 741-751, 1979.

Unverträglichkeit auf künstlichen Farbstoffen und Aromen in Nahrungsmitteln:

"Diese Studie demonstriert ein funktionales Verhältnis zwischen der Einnahme eines künstlichen Farbstoffs (Tartrazin) und Verhaltensänderungen in 24 atopischen (allergischen) Kindern mit sichtbare Reaktionen auf allen Dosis-Ebenen von Farbstoff-Anforderungen. Wenn sie zu künstlichen Farbstoffen (in der Ernährung) reagierten, weinten die jüngeren Kindern ständig und hatten u.a. Wütanfälle, Gereiztheit, schwere Schlaffstörrungen und waren außer Rand und Band, leicht zerstreut und reißbar."
- Rowe K and Rowe K. Synthetic food coloring and behavior: A dose response effect in a double-blind, placebo-controlled, repeated measures study. J. Pediatrics 125: 691-698, 1994.

AD(H)D und toxische Metalle:

"Die merkliche Dosisreaktion zwischen Bleiniveaus und negativen Einschätzung von Lehrerinnen nach der Regulierung des Alters, Ethnologie und sozialen-wirtschaftlichen Status, blieb bedeutend. Eine noch größere Zusammenhang existiert zwischen diagnostiziertem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom-Hyperaktivitätsstörung und Blei in den Haaren dieser Kindern. Es scheint, dass es keine "sichere Schwelle" für Kindern gibt."
- Tuthill R. Hair lead levels related to children's classroom attention-deficit behavior. Archives of Environmental Health 51: 214-225, 1996.