Lesen Sie was Forschern in professionellen Zeitschriften von der Zusammenhang
zwischen AD(H)D und anderen Beschwerden herausgegeben haben.
Ohrenentzündungen (Otitis Media) & ADD/ADHD
Otitis media in Kindern mit Lernstörungen und mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom-Hyperaktivitätsstörung:
"Basiert auf Berichte von Eltern, hatten Kindern mit ADHD
bedeutend mehr Ohrenschmerzen während den vorherigen 3 Monaten
und bedeutend häufiger Ohrenentzündungen
während des vorherigen Jahres.... Obwohl Mittelohrkrankungen
im Vorschulalter immer wieder mit späteren Sprachdefiziten verbunden
wird, schlägt diese Studie vor, dass Mittelohrkrankheiten bei
Kindern im Schulalter auch mit Hyperaktivität und/oder Aufmerksamkeitsstörungen
unabhängig von Lernbehinderungen verbunden sein könnte."
- Adesman AR, Altshuler LA, Lipkin PH, Walco GA. Pediatrics 1990
Mar;85 (3 Pt 2):442-6. Division of Developmental and Behavioral Pediatrics,
Schneider Children's Hospital, Long Island Jewish Medical Center,
New Hyde Park, NY 11042.
"Die Häufigkeit von Otitis
media bei 22 hyperaktiven Kindern mit Lernstörungen wurde
mit der von 772 normalen Kindern verglichen. Die selbe Kriterien für
Diagnose wurde in beiden Gruppen benutzt. Die Gruppen waren gleichwertig
nach sozial Klasse und Alter (7 bis 13 Jahren) als sie untersucht
wurden. Eine bedeutende höhere Prozentzahl von hyperaktiven Kindern
(54%) hatten mehr als 6 Episode Otitis media im Vergleich zu der normalen
Gruppe (15%). Sechsunddreißig Prozent von den hyperaktiven Kindern
hatten mehr als 10 Episoden im Vergleich zu 5% in der normalen Gruppe."
- Hersher L. Percept Mot Skills 1978 Dec; 47 (3 Pt 1): 723-6.
Eine Zusammenhang zwischen wiederkehrenden Otitis media in früher
Kindheit und späterer Hyperaktivität:
"Eine Zusammenhand zwischen der Häufigkeit von Otitis
media in früher Kindheit wird in dieser Studie berichtet.
Die Versuchskindern waren 67 Kinder, die nach Schulmisserfolg an einer
pädiatrischen Entwicklungsklinik geschickt wurden. Die im Alter
zwischen 6 und 13 Jahre, hatten alle spezifische Lernprobleme und
27 wurden von zwei oder mehr Untersuchern auch als hyperaktiv eingestuft.
Sechzehn von den hyperaktiven Kindern wurden mit Psychostimulanten
behandelt worden. Im Rückblick gibt es eine positive Korrelation
zwischen vermehrten Otitis media Entzündungen in früher
Kindheit und das Bestehen und Stärke des hyperaktiven Verhaltens.
Vierundneunzig Prozent der Kinder, die wegen Hyperaktivität medizinisch
behandelt wurden, hatten drei oder mehr Otitisentzündungen und
69% hatten mehr als 10 Entzündungen. Im Vergleich hatten 50 %
der nicht- hyperaktiven Patienten, die Misserfolg in der Schule hatten,
drei oder mehr Entzündungen und 20% hatten mehr als 10 Entzündungen.
Es war bei 22 von 28 Kindern (79%) bekannt, dass sie, bevor sie ein
Jahr alt waren, mehr als 10 Entzündungen gelitten hatten."
Topographisches Mapping von elektrischer Gehirnaktivität
bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung,
die durch Nahrungsmittelallergien verursacht war.
"...Diese Untersuchung ist die Erste, die eine Verbindung
zwischen elektrischer Gehirnaktivität und der Aufnahme von provozierenden
Nahrungsmitteln bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung,
die durch Narhrungsmittelallergien verursacht wurde beweist. ABSCHLUSS:
Diese Daten unterstützen die Hypothese, dass in einer Subgruppe
von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung,
bestimmte Nahrungsstoffe nicht bloß klinische Symptome verursachen
können, aber auch die elektrische Gehrinaktivität ändern
können. "
- Uhlig T, Merkenschlager A, Brandmaier R, Egger J Eur J Pediatr
1997 Jul;156(7):557-61. Institute for Child Health Research, Clinical
Sciences Division, West Perth, Australia.
Kontrollierte Probe auf Oligoantigen-Behandlung bei Hyperkinetischsyndrom:
"76 hyperkinetischen Kindern wurden mit einer oligoantigenischen
Diät behandelt worden, 62 verbesserten sich und es gelang 21
davon, Verhalten im normalen Bereich zu erreichen....Symptome wie
Kopf-, Darmschmerzen und Anfälle wurden oft verbessert. Von
den Kindern, die sich ganz verbesserten, führten 28 eine doppelblind
placebo-kontrollierte Kreuzprobe durch, in der die Nahrungsmittel,
die im Verdacht standen Symptomen zu provozieren, wieder in
der Diät eingenommen wurden. Die Symptome tauchten wieder auf
oder waren häufiger verschlimmert , wenn die Patientin diese
Nahrungsmittel wieder einnahmen als bei den Placebos. 48 Nahrungsmittel
wurden angeklagt. Künstliche Farbstoffe und Konservierungsmittel
in den Nährstoffen waren am häufigsten provozierend, aber
keinen von den Kindern war nur zu diesen allein empfindlich."
- Egger J, Carter CM, Graham PJ, Gumley D, Soothill JF. Lancet
1985 Mar 9; 1(8428): 540-5.
Kontrollierte Untersuchung bei Kindern, die mit Hyposensibilisierung
auf nahrungsmittelinduziertem Hyperkinetischsyndrom behandelt waren:
"Nahrungsmittelintoleranz scheint eine sehr wichtige Ursache
von hyperkinetischem Syndrom zu sein, aber besondere Diäte sind
teuer, sozial problematisch und oft Ernährungsarm. Enzympotenzierte
Desensibilisierung (EPD) kann diese Schwierigkeiten überwinden.
EPD wurde in einer doppelblind placebo-kontrollierten Studie von 40
Kindern mit nahrungsmittelinduziertem Hyperkinetischensyndrom untersucht.
Insgesamt 185 Kindern mit etabliertem hyperkinetischen Syndrom haben
vier Wochen lang oligoantigenischen Diäten unterzogen. Darunter
waren 116, indem die provozierende Nahrungsmittel identifiziert wurden,
bei der sequenziellen Einführung dieser provozierenden Nahrungsmittel
behandelt. Die Nahrungsmittel, die reproduzierbares hyperkinetisch
Verhalten provozierten, wurden dann ausgelassen. 40 Patienten, die
an der Hyposensibilisierungsprobe teilnahmen, waren willkürlich
geteilt in Kontroll- und Behandlungsgruppen. Die behandelten Patienten
bekamen dreimal eine Dosis EPD (Beta-Glukuronidase und eine kleinere
Menge von Narungsmittelantigenen) intradermal im Abständen von
zwei Monaten. Die Kontrollgruppe bekam nur Puffer. Danach wurde die
Patienten erlaubt, die Nahrungsmittel, die als provozierende Nahrungsmittel
bekannt waren, zu essen. Von den 20 Patienten, die aktive Behandlung
bekammen, 16 sind tolerant zu den provozierenden Nahrungsmitteln geworden,
im Vergleich zu 4 von 20, die das Placebo (p weniger als 0.001) bekamen.
Unsere Ergebnisse indizieren, dass EPD den Kindern mit Hyperkinetischsyndrom,
die Nahrungsmittel, die früher als verantwortlich für ihre
Symptome identifiziert wurden, essen ermöglicht. Diese Ergebnisse
unterstutzen die Meinung, dass Nahrungsmittelallergien ein möglicher
Mechanismus für Hyperkinetischsyndrom sind."
- Egger J, Stolla A, McEwen LM. Lancet 1992 May 9; 339 (8802):1150-3.
University Children's Clinic, Munich, Germany.
"Jungen mit niedrigen Omega-3 Fettsäuren-Werten im Blut
hatten eine vermehrte Wahrscheinlichkeit Lernprobleme und niedriger
allgemeine akademische und mathematische Fähigkeiten zu haben,
als Kindern mit höheren Essentiellen-Fettsäuren-Werten."
- Stevens, LJ and Burgess J. Omega-3-fatty acids in boys with behavior,
learning, and health problems. Physiology Behavior 1996; 59: 915-920.
"...Kindern mit AD(H)D hatten deutlich niedriger Zinkniveaus
im Vergleich zu den Kindern in der Kontrollgruppe. 30% der Kindern
mit AD(H)D hatten defizite Werte. Es ist möglich, dass niedrige
Zink-Werte zu einer unterdrückte Herstellung von Melatonin und
Serotonin im Gehirn führen kann und dadurch einige Symptome des
AD(H)Ds verursacht."
- Toren P. et al. Zinc deficiency in attention deficit hyperactivity
disorder. Biological Psychiatry 40: 1308-1310, 1996.
Vitamin B-6 Ergänzungen verursacht eine Umkehrung in AD(H)D:
"Die Ergebnisse der Studie indizierten, dass ein Dosis zwischen
15-30 mg/kg Körpergewicht Vitamin B6 genau so wirksam wie Ritalin
in der Behandlung von Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom-Hyperaktivitätsstörung
war."
- Coleman M. et al. A preliminary study of the effect of pyridoxine
administration in a subgroup of hyperkinetic children: a double blind
crossover comparison with methylphenidate. Biological Psychiatry 14:
741-751, 1979.
Unverträglichkeit auf künstlichen Farbstoffen und Aromen
in Nahrungsmitteln:
"Diese Studie demonstriert ein funktionales Verhältnis
zwischen der Einnahme eines künstlichen Farbstoffs (Tartrazin)
und Verhaltensänderungen in 24 atopischen (allergischen) Kindern
mit sichtbare Reaktionen auf allen Dosis-Ebenen von Farbstoff-Anforderungen.
Wenn sie zu künstlichen Farbstoffen (in der
Ernährung) reagierten, weinten die jüngeren Kindern ständig
und hatten u.a. Wütanfälle, Gereiztheit, schwere Schlaffstörrungen
und waren außer Rand und Band, leicht zerstreut und reißbar."
- Rowe K and Rowe K. Synthetic food coloring and behavior: A dose
response effect in a double-blind, placebo-controlled, repeated measures
study. J. Pediatrics 125: 691-698, 1994.
"Die merkliche Dosisreaktion zwischen Bleiniveaus
und negativen Einschätzung von Lehrerinnen nach der Regulierung
des Alters, Ethnologie und sozialen-wirtschaftlichen Status, blieb bedeutend.
Eine noch größere Zusammenhang existiert zwischen diagnostiziertem
Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom-Hyperaktivitätsstörung und Blei
in den Haaren dieser Kindern. Es scheint, dass es keine "sichere
Schwelle" für Kindern gibt."
- Tuthill R. Hair lead levels related to children's classroom attention-deficit
behavior. Archives of Environmental Health 51: 214-225, 1996.